FPÖ-Kickl: "Lebensministerium" ist "Todesministerium für Bienen"

FPÖ wird Misstrauensantrag gegen Berlakovich unterstützen

Wien (OTS) - "Mit seiner Politik für die Interessen von Chemie-Konzernen ist Lebensminister Berlakovich zum 'Todesminister für Bienen' geworden und somit für Österreich untragbar", begründete heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Zustimmung der FPÖ zum grünen Misstrauensantrag gegen den Landwirtschaftsminister. "Dass Berlakovich erst zurückrudert nachdem er öffentlichkeitswirksam ertappt wurde und nun versucht seinen Kopf mit einem Bienengipfel aus der Schlinge zu ziehen, werden wir ihm nicht durchgehen lassen. Das Maß ist voll", so Kickl.

Die FPÖ werde daher auch eine dringliche Anfrage an Berlakovich einbringen, in der genau hinterfragt werde, wie es zur Ablehnung des Pestizidverbotes des Ministers gekommen sei, kündigte Kickl an. Auffällig seien jedenfalls die zahlreichen Inserate von Chemie- und Giftmittelkonzernen in den Zeitungen des ÖVP-Bauernbundes und den Zeitungen der Landwirtschaftskammern, was auf eine enge Verbindung zwischen ÖVP und Industrielobbies schließen lasse, so Kickl. Es liege daher der dringende Verdacht nahe, dass das Abstimmungsverhalten Berlakovichs in Brüssel, durch die finanziellen Zuwendungen der inserierenden Konzerne erkauft worden sei, so Kickl. Eine diesbezügliche Anzeige der FPÖ an die Korruptionsstaatsanwaltschaft sei in Vorbereitung, so Kickl.

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