"Weltjournal" und "WELTjournal +" berichten über Syrien

"Die Stimme der Frauen" und "Blutige Nachbarschaft" am 8. Mai im ORF

Wien (OTS) - "Weltjournal" und "WELTjournal +" beschäftigen sich am Mittwoch, dem 8. Mai 2013, mit Syrien - einem Land, in dem ein blutiger Bürgerkrieg täglich neue Opfer fordert: In der "Weltjournal"-Reportage "Die Stimme der Frauen" - präsentiert von Eugen Freund - erzählen fünf Frauen um 22.30 Uhr in ORF 2 in ganz persönlichen Geschichten, wie Revolution und Krieg in Syrien ihr Leben verändert haben. Um 23.05 Uhr folgt die "WELTjournal +"-Dokumentation "Blutige Nachbarschaft": Der britische Reporter Olly Lambert verbrachte fünf Wochen im Kriegsgebiet und dokumentierte unter Einsatz seines Lebens, wie Nachbarn zu Feinden werden.

ORF und NACHBAR IN NOT starteten Hilfsaktion für Flüchtlinge und Vertriebene aus Syrien

Laut UHNCR werden in den Nachbarländern Syriens täglich 7.000 neue Flüchtlinge registriert. Millionen Menschen, die meisten davon Frauen und Kinder, brauchen dringend Hilfe. Deshalb starteten der ORF und die unter dem Dach von NACHBAR IN NOT arbeitenden Hilfsorganisationen - Caritas, Rotes Kreuz, Diakonie, CARE, Hilfswerk Austria, Volkshilfe, Malteser Hospitaldienst und Arbeiter Samariterbund -gestern, Montag, dem 6. Mai, die Hilfsaktion "NACHBAR IN NOT -Flüchtlingshilfe Syrien" und bitten um Spenden auf das Aktionskonto 400 400 440 00 (BLZ 20111).

"Weltjournal: Syrien - Die Stimme der Frauen"

Seit dem Ausbruch der Kämpfe in Syrien stehen auch Frauen an vorderster Front. Sie sind Aktivistinnen, Journalistinnen oder Krankenschwestern und sie alle handeln unter Lebensgefahr. Die BBC hat einigen von ihnen Kameras gegeben, mit denen sie sich selbst filmten. Anders wäre dieser Film nie zustande gekommen.

"WELTjournal +: Syrien - Blutige Nachbarschaft"

Das Asi-Tal im Westen Syriens: Das eine Dorf ist regimetreu und vorwiegend von Alawiten bewohnt, der Gruppe, die dem Assad-Regime viel zu verdanken hat. Das Nachbardorf gehört mehrheitlich den Sunniten, die einer anderen Richtung des Islam anhängen. Es ist noch nicht lange her, da hat man hier Feste miteinander gefeiert und die Felder gemeinsam bestellt.

Jetzt werden die Dorfbewohner/innen durch eine Frontlinie getrennt, die mitten durch ihr fruchtbares Tal geht. Die ganze Schrecklichkeit des Bürgerkriegs zeigt sich in diesem kleinen syrischen Universum, wo auf beiden Seiten der Frontlinie geblutet, gelitten und gestorben wird, und wo die einstigen Nachbarn jetzt einen Hass aufeinander nähren, der noch Generationen andauern wird.

Selten ist eine Dokumentation im Krieg den handelnden Akteuren auf beiden Seiten der Front so nahe gekommen. Der britische Reporter Olly Lambert ist mit seiner Kamera dabei, als Assads Armee ein Stadtviertel in Schutt und Asche legt und Kinder ihre Angehörigen verlieren.

Die herzzerreißenden Szenen in diesem "WELTjournal +" lassen erahnen, wie viel Leid die Syrer/innen zur Zeit ertragen müssen und warum UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres von der "schlimmsten humanitären Katastrophe seit dem Ende des Kalten Krieges" spricht, die auch zur aktuellen "NACHBAR IN NOT"-Aktion geführt hat.

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