61. Jugendredewettbewerb: Wiens beste RednerInnen überzeugten im Rathaus

Wien (OTS) - Die Wiener LandessiegerInnen des Jugendredewettbewerbs stehen fest. Autor Daniel Glattauer war beim Wiener Landesfinale am 6. Mai 2013 im Wiener Rathaus als Jurymitglied dabei.

Jugendstadtrat Christian Oxonitsch begrüßte gestern Montag im Gemeinderatsaal des Wiener Rathauses die LandesfinalistInnen des 61. Jugendredewettbewerbs. "Es ist beeindruckend wie wortgewandt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind, und wie gut sie argumentieren und sich ausdrücken können. Insgesamt sind über 150 Jugendliche aus Wien beim Wettbewerb angetreten. Dazu gehört eine Portion Mut. Vor einer Menschenmenge zu sprechen ist nicht leicht und die Veranstaltung hat wirklich ein hohes Niveau. Ich wünsche allen Jugendlichen starke Nerven und Spaß beim Vortragen und Zuhören", so der Jugendstadtrat bei der Veranstaltung.

18 RednerInnen von 14 bis 20 Jahren zeigten beim Jugendredewettbewerb am 6. Mai im Wiener Rathaus rhetorische Stärke und bezogen zu brisanten Themen Stellung. Sieben Wiener SchülerInnen überzeugten die Jury mit ganz besonderer Ausdrucksstärke und eindrucksvoller Präsentation in den Kategorien Klassische Rede, Spontanrede und Neues Sprachrohr. Erfolgsautor und Jurymitglied Daniel Glattauer zeigte sich über die Wortgewandtheit begeistert:
"Ich bin beeindruckt vom Mut und von der Natürlichkeit, mit der die TeilnehmerInnen angetreten sind und dem sowohl gedanklichen als auch sprachlichen Zugang zu den gewählten Themen." Für die Wiener SiegerInnen geht es im Bundesfinale weiter - von 25. bis 30 Mai, ebenfalls in Wien. Alle Infos zum Jugendredewettbewerb gibt es unter www.schulevents.at.

Starke Auftritte der Wiener LandessiegerInnen

In der Kategorie Klassische Rede qualifizierten sich 4 RednerInnen:

Theresia Liebetreu aus der AHS St. Ursula gewann mit einer sehr persönlichen Rede zum Thema "Ich stehe unter Druck". Überzeugend beschrieb sie ihre Erfahrungen mit zu hohen Erwartungen und Stresssituationen und wie sie gelernt hat, damit umzugehen.

Klemens Lesigang, ebenfalls aus der AHS St. Ursula, sprach zum selben Thema. Er hob dabei allerdings die positive Seite von Druck hervor.

Julia Obermayr aus der Berufsschule für Lebensmittel, Touristik und Zahntechnik überzeugte die Jury mit einer engagierten Rede über "Junge Politik von "Alten"?!". Sie betonte darin die Wichtigkeit von Eigeninitiative, wenn es darum geht, Veränderungen zu erwirken.

Außerdem qualifizierte sich Besmira Golaj aus der Polytechnischen Schule im 15. Bezirk, die eigentlich außer Konkurrenz angetreten war. Mit rhetorischer Stärke erzählte sie in ihrer bewegenden Rede "Ein Tag, der mein Leben verändert hat" über die Umstände, unter denen ihre Familie aus dem Kosovo nach Österreich gekommen ist und die belastende Situation, auf die österreichische Staatsbürgerschaft zu hoffen.

Isabella Deutsch aus der Sir-Karl-Popper-Schule, die Vorjahres-Landessiegerin der Kategorie Neues Sprachrohr, setzte sich heuer mit einer Spontanrede zur Frage "Gehen Sie wählen?" durch. Gekonnt erläuterte sie, dass nicht die Augenfarbe eines Politikers entscheidet, ob sie ihm ihre Stimme gibt.

Joy Kurtulmaz und Amila Topalovic aus der HAS Friesgasse überzeugten in der Kategorie Neues Sprachrohr. Mit ihrem Sketch "Jeder kann ein Star sein" warfen sie einen kritisch-ironischen Blick auf Castingshows.

Mit guten Argumenten zum Bundessieg

Für die sieben RednerInnen geht es nach intensivem Einzelcoaching beim großen österreichischen Bundesfinale weiter, das von 25. bis 30. Mai ebenfalls in Wien stattfindet. Außerdem gewannen sie Reise-, Theater- und Konzertgutscheine sowie Geldpreise. Mit ihnen freuen sich auch ihre ganzen Schulklassen, denn mit dem Sieg holen sie Daniel Glattauer in ihre Schulen: Bei exklusiven Schullesungen haben die SchülerInnen die Gelegenheit mit dem Erfolgsautor über seine Werke und übers Schreiben zu reden.

Veranstalter des Redewettbewerbs sind wienXtra-schulevents, MA 13-Fachbereich Jugend sowie das Kuratorium "Österreichischer Jugendredewettbewerb". wienXtra, eine Impuls gebende Stelle der Wiener Kinder- und Jugendarbeit, arbeitet für die Stadt Wien und in enger Kooperation mit der MA 13-Fachbereich Jugend.

Pressebilder demnächst unter http://www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar.

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