Europa-Krise: "Wir haben die Alternativen"

Die 'Free Market Road Show 2013' (8. Mai - 27. Juni)

Wien (OTS) - "Seit drei Jahren stagnieren die meisten europäischen Volkswirtschaften. Die Stimmung unter den Menschen in den EU-Staaten - nicht nur in den Ländern Südeuropas - ist aufgeheizt. Sie bezweifeln, dass Europa in seiner derzeitigen Form eine Zukunft hat", erklärt Frau Dr. Barbara Kolm, die Direktorin des Austrian Economics Centers (AEC) und Gastgeberin der Free Market Road Show 2013.

Seit fünf Jahren versucht die Europäische Union die Auswirkungen der Finanzkrise unter Kontrolle zu bekommen, Banken vor dem Kollaps zu bewahren und Sparprogramme zu verabschieden, um die unvorstellbare Schuldenkrise irgendwie zu bewältigen. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht die Frage: Können Sparprogramme alleine Europa retten? Selbst führende europäische Politiker sind sich uneinig. Sie können zumeist nur kurzfristige Notlösungen anbieten.

"Diese vorübergehenden Schadensbegrenzungen sind keine nachhaltigen Lösungen. Europa braucht einen tief greifenden Reformprozess. Dazu zähle ich in erster Linie Maßnahmen für den europäischen Finanzmarkt und für Europas Güterproduktion. Beides wird dazu führen, dass wir den Arbeitsmarkt reformieren und die Lohnnebenkosten für die Unternehmen überdenken müssen", erklärt Kolm.

Die 'Free Market Road Show 2013' führt durch 26 europäische Städte in 24 Ländern. Ziel dieser Konferenz ist es, neue Alternativen zum derzeitigen europäischen Kurs herauszuarbeiten, vor Risiken zu warnen und auf Chancen für Europa aufmerksam zu machen. "Ich bin überzeugt diese Konferenz wird Alternativen zu den Sparprogrammen aufzeigen. Wir werden einen Ausweg finden müssen, denn momentan befindet sich Europa in einer Sackgasse: Wirtschaftliche Stagnation und steigende Jugendarbeitslosigkeit haben Europa fest im Griff", analysiert Kolm.

Die 'Free Market Road Show' beginnt am 8. Mai in der georgischen Hauptstadt Tiflis. Mehr als hundert Redner werden über sieben Wochen drei Themenkomplexe erläutern:

1. Mehr Europa vs. Weniger Europa: "Wie viel Europa können wir uns wirklich leisten?"

2. Regulierung vs. Deregulierung: "Wie lässt sich die Wirtschaft wiederbeleben?"

3. Wohlfahrtsstaat vs. Wirtschaftschancen: "Wie bewältigen wir die Jugendarbeitslosigkeit? Durch größere staatliche Einflussnahme oder durch mehr wirtschaftliche Freiheiten?

Drei oder zumindest zwei dieser Themenbereiche werden in allen Städten - von Athen bis Zagreb - erläutert werden. Mehr als hundert Redner sind zur 'Free Market Road Show 2013' eingeladen: Bekannte Politiker, anerkannte Wirtschaftsexperten, angesehene Unternehmer und Professoren von führenden Universitäten werden ihre Standpunkte und Argumente darlegen.

"Wichtig ist das Ergebnis dieser Konferenz: Was sind die Alternativen für Europa und die Euro-Zone? Die Stärke des europäischen Kontinents liegt in seiner Vielfalt. Ich bezweifle, dass wir Europa mit mehr Bestimmungen, zusätzlichen Beschränkungen und neuen Verordnungen stärken können. Als Vertreter und Verfechter einer freien Marktwirtschaft bin ich überzeugt, dass sich die Märkte von selbst regulieren, wir müssen ihnen nur den notwendigen Freiraum geben. Grundsätzlich bleibe ich optimistisch und ich bin überzeugt, dass die 'Free Market Road Show' meinen Optimismus weiter bestärken wird", erklärt Kolm.

Die 'Free Market Road Show' gibt es seit 2008. Wer die Ergebnisse aller Konferenzen zusammenfasst, der kommt zu dem Schluss:

Die Europäische Union versucht, die meisten Probleme mit übernationalen Lösungen in den Griff zu bekommen. Dabei wird oftmals übersehen, dass es nicht für alle Länder bzw. alle nationalen Probleme eine allgemeingültige überregionale Lösung geben kann.

"Lange bevor die Finanzkrise Europa erfasst hatte, haben wir im Rahmen unserer 'Free Market Road Show'- Konferenzen davor gewarnt", ergänzt Kolm "und wir haben schon damals auf die Nachteile des Sozialstaates und auf die drohende Schuldenkrise aufmerksam gemacht. Als Vordenker können wir aber auch Lösungsvorschläge und Alternativen zu den aktuellen Wirtschaftsthemen präsentieren."

Die 'Free Market Road Show 2013' ist ein wichtiger Treffpunkt für mehr als 40 Think Tanks, für Politiker, Unternehmer und Professoren bzw. Studenten aus ganz Europa und vom Kaukasus. Unterstützt wird das Austrian Economics Center von Liberty Fund, Freedom Works, European Students for Liberty, New Direction und Americans for Tax Reform.

"Bedanken möchte ich mich bei unseren Sponsoren. Mit ihrer Unterstützung werden heuer alle bestehenden 'Free Market Road Show' -Rekorde gebrochen werden", prognostiziert Kolm.

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Austrian Economics Center
Raoul Kirschbichler
Tel.: +43 - 1 - 505 13 49-36
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