FPÖ-Mölzer: Zypern-Hilfspaket ist weitere Geldvernichtung

EU-Kommission sagt Zypern Schrumpfung der Wirtschaft und Explodieren der Staatsschulden voraus - Euro-Austritt Nikosias statt Fortsetzung der gescheiterten Rettungspolitik

Wien (OTS) - Nicht der Euro-Rettungsfond ESM könne Zypern aus der Krise helfen, sondern nur ein Austritt dieses Landes aus der Eurozone, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zur bevorstehenden Auszahlung der ersten Tranche der Hilfsgelder an Nikosia. "Was hier im Gange ist, ist nichts anders als eine weitere Geldvernichtung und eine Fortsetzung der bisherigen Politik, die grandios gescheitert ist", kritisierte Mölzer.

Dabei wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass in der Vorwoche die EU-Kommission in ihrem Wirtschaftsbericht Zypern eine mehr als düstere Prognose erstellt habe. "Wenn das BIP dieses EU-Staates heuer um fast neun und nächstes Jahr vier Prozent schrumpfen und gleichzeitig die Staatsverschuldung auf 124 Prozent der Wirtschaftsleistung explodieren soll, dann ist eigentlich alles gesagt", hielt Mölzer fest.

Anstatt ein weiteres Mal die Quadratur des Kreises zu versuchen, müssten neue Wege eingeschlagen werden, forderte der freiheitliche EU-Mandatar. "So hat kürzlich der prominente Ökonom Hans Werner Sinn erklärt, Griechenland wäre inzwischen schon lange über den Berg, wäre es im Frühjahr 2010 in Konkurs gegangen und aus dem Euro ausgetreten. Gleiches gilt auch für Zypern", schloss Mölzer.

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