Löwenbabygeburt im Tierpark Haag in der Kritik - EndZOO fordert ein zukünftiges Zuchtverbot

Wien/Haag (OTS) - Die Geburt der vier Löwen in Tierpark Haag steht in der scharfen Kritik der Tierschutzorganisation EndZOO. Nach Meinung der Organisation ist der Unterartenstatus der Löwenbabys wie der ihrer Mutter PIA unbekannt. Die Tierkinder sind so genannte Hybride. Diese unbekannte, in der Natur nicht vorkommende Löwenunterart, leiste keinerlei Artenschutzbeitrag. Laut Recherchen von EndZOO verschwinde solcher Nachwuchs oft in dunkle Tierhändlerkanäle oder stirbt "plötzlich und unerwartet" nachdem er genügend Geld in die leeren Zookassen gespült hat. Zudem herrsche in den eu-ropäischen Zoos grundsätzlich ein erheblicher Löwen-Überschuss. Es wird in Massen gezüchtet, obwohl es sehr wahrscheinlich ist, dass der Nachwuchs in keinem seriösen Tierpark unterkommen wird. Die Löwenhaltung und die neuerliche -zucht in Haag bezeichnet EndZOO daher als ignorant, gewissen- und verantwortungslos. Die Zucht muss, so die Tierschützer, zukünftig gestoppt werden und die Haltung auslaufen.

"Bereits die Tierparkauffassung, man glaubte an eine Zeugungsunfähigkeit des Vaters der Babys, zeigt uns, wie unqualifiziert, unwissenschaftlich und verantwortungslos im Tierpark gearbeitet wird. Wir meinen auch, dass die Zucht kein Missgeschick, sondern pure Absicht war. Denn es ist nicht das erste Mal, dass ein fragwürdiger Raubkatzennachwuchs viel Geld in die klamme Kasse des Haager Tierparks gespült hat. Dass bei Leoparden, Pumas und jetzt auch bei den Löwen Babys zur Welt kommen, obwohl die Gehege zu alt und viel zu klein sind, ist ebenfalls bezeichnend und skandalös", so Zoo-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht.

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