Richtiges Verhalten bei Weiderindern - so verhindern Sie Zwischenfälle mit Ihrem Hund

Verein PFOTENHILFE: So wird der nächste Ausflug für Ihren Hund zum Vergnügen

Wien (OTS) - In den letzten Jahren verging im Sommer kaum eine Woche ohne einen Medienbericht über einen Zwischenfall mit Weiderindern und Menschen oder Hunden. Mit Beginn der warmen Jahreszeit startet nun auch heuer wieder die Wander-Saison. Viele Menschen sind jedoch unsicher, wie sie sich mit ihren Hunden bei der Begegnung mit Kühen verhalten sollen. Wander-Ausflüge sind auch eine gute Gelegenheit, Zeit mit Ihrem Hund zu verbringen und diesem gleichzeitig genug Auslauf zu bieten. Denn Hunde lieben es, sich an der frischen Luft ausgiebig zu bewegen und abends zufrieden in ihr Hundekörbchen zu sinken. Trotzdem sollten beim Wandern mit Hund einige wichtige Aspekte bedacht werden.

Wichtig ist vor allem, dass der Jagdtrieb Ihres Vierbeiners nicht allzu ausgeprägt ist, da es für den Hund gefährlich und für das Herrchen nervig werden kann, wenn das Tier mehrere Stunden lang nicht mehr auftaucht. "Es müssen außerdem zumindest gewisse Grundkommandos beherrscht werden, damit einer entspannten Wanderung nichts im Wege steht." betont Sonja Weinand, Sprecherin des Verein PFOTENHILFE. Wenn beispielsweise Wanderer entgegenkommen, sollte der Hund zumindest brav bei Fuß gehen, um ihn nicht jedes Mal an die Leine nehmen zu müssen.

Viele Wanderwege führen über Kuhweiden. Da eine Begegnung von Hunden und Kühen nicht immer friedlich verläuft, sollten Sie sich bereits im Vorfeld nach Alternativrouten umsehen. Wenn sich die Überquerung der Weide nicht vermeiden lässt, sollten Sie Ihren Vierbeiner hier auf jeden Fall anleinen.

"Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen einzulegen. Da Ihr Liebling kleiner ist als Sie, muss er sich auch mehr bewegen und braucht vor allem genügend Wasser." gibt Weinand zu bedenken. Es gibt spezielle Trinkflaschen für Hunde, die sich für Ausflüge gut eignen. Alternativ dazu können Sie auch eine einfache Plastikflasche mit Plastiknapf mitnehmen.

Normalerweise halten Hunde von morgens bis abends locker ohne Futter durch. Würde der Vierbeiner während der Wanderung zu viel fressen, wäre die anschließende Bewegung ziemlich belastend für den Magen. Gegen kleine Snacks und Belohnungen ist aber nichts einzuwenden.

In Tierfachgeschäften findet man heutzutage sogar schon praktische Rucksäcke für Hunde. Wenn der Vierbeiner langsam an leichte Last gewöhnt wurde, kann er Trinkflasche, Leckerlis und andere leichte Gegenstände ganz einfach selbst tragen. Hunde lieben es, Aufgaben für ihr Herrchen zu erfüllen. Voraussetzung ist aber, dass der Hund gesund ist und keine Rückenprobleme hat.

Rückfragen & Kontakt:

Sonja Weinand, Vereinssprecherin Verein PFOTENHILFE, sonja.weinand@pfotenhilfe.org
Tel.: 01 / 892 23 77 www.pfotenhilfe.org

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