Heinisch-Hosek: Betriebliche Maßnahmen zur Frauenförderung bewerben

Frauenministerin beim "WomenTalkBusiness Symposium 2013"

Wien (OTS) - "Betriebliche Fördermaßnahmen sollen weder das eine noch das andere Geschlecht bevorzugen, es geht darum, ein Gleichgewicht herzustellen. Daher ist es wichtig, mit guten Vorbildern Druck auszuüben. Wir müssen Denkmuster in Bezug auf Arbeitsplätze und Arbeitszeiten aufbrechen und neu bewerten", sagte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute, Montag, beim Abschluss des "WomenTalkBusiness Symposium 2013" in der Diplomatischen Akademie in Wien. Den Ausklang der Veranstaltung zum Thema "Erfolgsfaktor Frau:
Quote und Co. im Wirksamkeitstest" bildete eine Podiumsdiskussion zu notwendigen Maßnahmen und den nächsten Schritten, damit Frauen in allen Hierarchie-Ebenen in Unternehmen vertreten sind.

"Es ist wichtig, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben, betriebliche Maßnahmen zur Frauenförderung und Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu bewerben. Erst dann können sich Talente für Top-Jobs herauskristallisieren und auch entsprechend gefördert werden. Wir müssen uns in diesem Bereich auch verstärkt der Zusammenarbeit zwischen kommunaler Ebene und der Wirtschaft widmen. Oftmals können kleine Betriebe durch Veränderungen bereits viel bewirken und somit auch für andere Firmen als Vorbild fungieren", so die Frauenministerin.

"Die Rush Hour des Lebens, also Kind, Karriere und Partnerschaft unter einen Hut zu bringen, ist für Männer meistens kein Problem. Warum gilt das nicht auch für Frauen? Die Politik hat die Aufgabe, notwendige Rahmenbedingungen zu schaffen. So gibt es seit weit über 30 Jahren Gleichbehandlungsgesetze, nur leider halten sich nicht alle daran. Deshalb setze ich mich weiterhin dafür ein, dass die Gleichbehandlung auch Realität wird. Einkommensberichte und verpflichtende Gehaltsangaben in Inseraten haben bereits Wirkung gezeigt", so Bundesministerin Heinisch-Hosek abschließend.

Bilder zu dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

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