Neues Volksblatt: "Faymann hat Recht" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 7. Mai 2013

Linz (OTS) - Nach allem, was im Zusammenhang mit den heurigen Landtagswahlen so an Analysen erstellt wurde, bleibt folgender Sukkus: Die Wähler sind mobil, sie schauen genau hin und sie sind durchaus "radikal" in der Bewertung. Beispiel Kärnten: Die FPK konnte sich über ihr Versagen nicht hinwegturnen, die Rechnung am Wahltag hatte sich gewaschen.
Beispiel Niederösterreich: Der klare Kurs von LH Pröll wurde honoriert, die Streithansel-Politik der SPÖ abgestraft.
Beispiel Tirol: Die Meinungsumfragen sagten einen Absturz von LH Günther Platter voraus, doch die Wähler hatten ein anderes Bild von dessen Arbeit - und dokumentierten das an der Urne.
Beispiel Salzburg: Die Burgstaller-SPÖ wollte den Menschen weismachen, dass den Finanzskandal eine einzelne Mitarbeiterin in der Finanzabteilung zu verantworten hätte und dass man nun aufräume. Eine Rechnung, die bekanntlich nicht aufging.
Fazit: Wer gut arbeitet, muss sich vor dem Urteil der Wähler nicht fürchten, wer Mist baut, bekommt die rote Karte. Setzt sich das fort, droht dort und da noch ziemliches Ungemach. Die Swap-gebeutelte Linzer SPÖ rund um Bürgermeister Franz Dobusch und Finanzstadtrat Johann Mayr hat zwar noch gut zwei Jahre Gnadenfrist bis zur nächsten Wahl, aber der von SPÖ-Chef Werner Faymann auf Salzburg bezogene Satz ist zeitlos richtig: "Mit Steuergeld darf man halt nicht spekulieren".

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