Europäisches Forum Alpbach 2013: Innovative Programmimpulse unter Fischlers neuem Führungsteam

Wien (OTS) - Das diesjährige Europäische Forum Alpbach findet vom 12. bis 31. August 2013 statt. Seit Jahrzehnten fungiert es als eine für Österreich und Europa einzigartige Diskussions-, Bildungs- und Vernetzungsplattform. Mit Neuerungen wie einer Medienakademie, interaktiven Dialogformaten und inhaltlichen Schwerpunkten setzt das neue Team um Franz Fischler programmatisch Akzente in Richtung einer weiteren Internationalisierung und Öffnung des Europäischen Forums Alpbach.

Für Franz Fischler und sein Führungsteam ist das Europäische Forum Alpbach 2013 das erste Forum, für dessen Gestaltung sie von Anfang an verantwortlich waren. Fischler und seine VizepräsidentInnen Caspar Einem, Sonja Puntscher Riekmann, Claus J. Raidl und Ursula Schmidt-Erfurth übernahmen die inhaltliche Programmverantwortung für jeweils einzelne Alpbacher Gespräche. In der wissenschaftlichen Seminarwoche, 12 Gesprächen und 5 Sommerschulkursen werden die TeilnehmerInnen, darunter 7oo StipendiatInnen, dazu angeregt, ihr Wissen in unterschiedlichen Bereichen zu erweitern und sich mit relevanten Problemen unserer Zeit auseinanderzusetzen. "Das Europäische Forum Alpbach ist seit seiner Gründung 1945 ein Treffpunkt der Ideen und Generationen. Eines unserer Ziele bei der Programmierung 2013 war es, Querdenkern verstärkt Raum zu geben und auch kontroverse Standpunkte zu präsentieren", so Franz Fischler im Vorfeld des heutigen Auftaktpressegesprächs.

Die Förderung junger Talente ist eine der Kernaufgaben Alpbachs und macht das Forum laut Caspar Einem in Europa einzigartig. Auf Basis des erfolgreichen Stipendienprogramms entsteht heuer die erste Alpbacher Medienakademie. 12 angehende JournalistInnen aus ganz Europa werden unter der Leitung des ehemaligen "DiePresse"-Chefredakteurs Michael Fleischhacker drei Wochen lang über das Europäische Forum Alpbach berichten und von MentorInnen aus allen Medienbereichen sowie ImpulsgeberInnen angeleitet. Im Vorfeld der Alpbacher Wirtschaftsgespräche wird das Projekt "Alpbach in Motion" 40 junge Führungskräfte aus ganz Europa in einem zweitägigen Innovationslabor die Frage nach der Zukunft unseres Wirtschaftssystems gemeinsam bearbeiten lassen.

Inhaltlich bietet das Europäische Forum Alpbach heuer vermehrt Raum für unterschiedliche Standpunkte und Formate. Debatten, Kamingespräche, ein wissenschaftlicher Kurzvortragsmarathon (Science Slam), ein interaktives Planspiel und ein Bar Camp zählen zu den Neuerungen 2013. Erstmals wird sich ein Querschnittsthema durch alle Gespräche ziehen; unter dem Titel "Digitale Welten" geht das Forum aktuellen Fragen und Entwicklungen im Cyberspace nach. Die Hauptinhalte des Kulturprogramms nehmen direkt Bezug auf die Themenschwerpunkte der Gespräche und entstanden unter anderem in Kooperation mit der Royal Academy of Dramatic Art/London, dem KWI/Essen, sowie dem renommierten Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer. Das Forum bereichern 600 ReferentInnen aus über 60 Nationen; unter ihnen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt: die EU-Kommissare Piebalgs und Rehn, die Nobelpreisträger Rajendra Pachauri, Konstantin Novoselov und Kurt Wütherich sowie Vordenker und Intellektuelle wie Joseph Vogl, Jeffrey Sachs, Larry Leifer, Jacques Attali, Lykke Friis, Philip Blond, Elsa Fornero, Samar Yazbek, Melissa Hathaway, Jan Zielonka.

Auch in den nächsten Jahren gilt es für Fischler, das Europäische Forum Alpbach weiter als Plattform für zukunftsfähigen, demokratischen Dialog und als Impulsgeber für europäische Integrationsthemen zu etablieren. In diesem Zusammenhang wurde mit dem International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. "Mit unserer Partnerschaft möchten wir die Synergien, die sich aus der internationalen Verankerung und wissenschaftlichen Exzellenz der IIASA und der Stellung des Forums als hochqualitative, interdisziplinäre Plattform ergeben, nützen, um gemeinsam an Lösungen für drängende Fragen unserer Zeit zu arbeiten", erklärte Pavel Kabat, Direktor der IIASA.

Ohne starke Förderer und Sponsoren wäre das Europäische Forum Alpbach nicht durchführbar. Mit IBM Österreich, den Österreichischen Lotterien und dem Land Tirol ist es auch heuer gelungen, starke Generalpartner mit an Bord zu holen. Sowohl Tatjana Oppitz, Generaldirektorin der IBM Österreich, als auch Friedrich Stickler, Vorstandsdirektor der Österreichischen Lotterien, betonen die Bedeutung des Europäischen Forums Alpbach als Denk- und Ideenplattform, die es zu unterstützen gilt.

Der Außenauftritt des Forums wurde samt seiner Programme und seiner Website komplett neu gestaltet. Seit heute ist das aktuelle ausführliche Programm des Europäischen Forums Alpbach 2013 unter www.alpbach.org abrufbar. Anmeldungen für TeilnehmerInnen sind ab sofort möglich.

Über das Europäische Forum Alpbach

Das Europäische Forum Alpbach fand 1945 als eine der ersten internationalen politisch-intellektuellen Veranstaltungen im zerstörten Europa statt und ist heute eine der bedeutendsten interdisziplinären Dialogplattformen für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur in ganz Europa. Mit seinen Aktivitäten und Veranstaltungen setzt sich das Europäische Forum Alpbach für eine zukunftsfähige, demokratische Gesellschaft ein und gibt Impulse zur Weiterentwicklung des europäischen Integrationsprojekts.
Im März 2012 hat Franz Fischler die Präsidentschaft von Erhard Busek übernommen. Mit ihm im Präsidium sind der ehemalige Innenminister Caspar Einem, die Politikwissenschafterin Sonja Puntscher Riekmann, der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, Claus J. Raidl, und die Vorsitzende der Universitätsklinik für Augenheilkunde an der Medizinischen Universität Wien, Ursula Schmidt-Erfurth. Inhaltlich wird das Europäische Forum Alpbach 2013 vom Wissenschaftlichen Kuratorium unter der Leitung von Prof. Peter Aichelburg sowie ExpertInnenbeiräten für die 12 Alpbacher Gespräche gestaltet. Über 700 Studierende und JungakademikerInnen nehmen jährlich als StipendiatInnen am Europäischen Forum Alpbach teil. In über 20 Ländern gibt es mittlerweile eigenständige Alpbach Clubs und Initiativgruppen, die von ehemaligen TeilnehmerInnen gegründet wurden, um den "Spirit of Alpbach" in ihre Heimatländer zu tragen und die Alpbacher Stipendienaktion zu unterstützen.

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