Bienensterben - Kadenbach begrüßt Beschränkungen bei Pestiziden

Transparente und offene Entscheidungsstrukturen der EU: "Ergebnisse sind online abrufbar"

Wien (OTS/SK) - "Zum Schutz der Bienen hat die EU nun glücklicherweise Pestizide beschränkt, die für Bienen lebensgefährlich sind", sagte SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments, am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Von den Maßnahmen betroffen sind die Pestizide Clothianidin und Imidacloprid vom Konzern "Bayer" sowie Thiamethoxam von "Syngenta". Kadenbach, die sich in ihrer politischen Arbeit bereits seit Jahren aktiv gegen das Bienensterben einsetzt, sieht nun aber noch weitere Arbeit für mehr Bienenschutz. "Wir haben im EU-Parlamentsausschuss die Initiativen für ein Bündel an Maßnahmen gesetzt, ein erster Schritt ist nun bei Pestiziden gesetzt." ****

Der Einsatz dieser Mittel ist bei der Behandlung von Saatgut, Ausbringung auf den Boden sowie beim Besprühen von Pflanzen für zwei Jahre stark eingeschränkt. Die Biene ist nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier für die Ernährung des Menschen. Der Wert ihrer Bestäubungsleistung wird auf 153 Mrd. Euro geschätzt, das entspricht 9,5 Prozent der gesamten für die Ernährung des Menschen genutzten Agrarproduktion.

Die SPÖ-Europaabgeordnete weist auch darauf hin, dass in der Europäischen Union die Entscheidungen, Daten und Fakten grundsätzlich transparent und öffentlich für die Bürgerinnen und Bürger sind. "Der österreichische Landwirtschaftsminister sollte sich ebenfalls um eine bessere Zugänglichkeit von Information kümmern, wie es etwa das EU-Parlament vorzeigt." Die Schadhaftigkeit von Pestiziden für Bienen ist belegt sowie in öffentlichen Dokumenten nachvollziehbar:
http://www.europarl.europa.eu/committees/en/studiesdownload.html?lang
uageDocument=EN&file=79433 (Schluss) mo/mp

Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
markus.wolschlager@europarl.europa.eu

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003