Schülerunion gegen Streichung der schulautonomen Tage

Erneute Diskussion um schulautonome Tage bringt Schüler zur Weißglut

Wien (OTS) - Die Forderung der Wiener Stadtschulratspräsidentin, die schulautonomen Tage ersatzlos zu streichen, stößt auf Unmut bei den Schülern. "Man hat schon 2009 gesehen was passiert wenn man uns Schülern diese Tage nehmen will. Wir konnten innerhalb kürzester Zeit enorme Kräfte mobilisieren und waren mit tausenden Schülern auf der Straße! Selbstverständlich werden wir zuerst das Gespräch suchen, was wir uns aber auch von Seiten der Landesregierung erwartet hätten", so Michael Jayasekara, Landesobmann der Wiener Schülerunion, zu der aktuellen Debatte!

"Das erwähnte Betreuungsproblem ist für uns kein Grund die schulautonomen Tage ersatzlos zu streichen. Nichts liegt aber aufgrund dessen mehr auf der Hand, als ein größeres Angebot an Betreuungsplätzen zu schaffen", betont der Landesobmann. In der Oberstufe sind diese freien Tage wichtig um sich auf Prüfungen, Tests oder die Matura vorzubereiten. In der Unterstufe werden die verlängerten Wochenenden gerne genützt um mit der Familie Kurz-Urlaub zu machen.

"Gemeinsam kann man an einem Standort eine gerechte Lösung finden, die von allen Schulpartnern getragen werden kann. Seien es Herbstferien oder verlängerte Wochenenden. Jede Schule soll aufgrund ihrer standortspezifischen Gegebenheiten selbst entscheiden können", ergänzt Daniel Perschy, Bundesobmann der Schülerunion.

Die Schülerunion ist die größte Interessensvertretungsorganisation für Österreichs Schüler. Über 30000 Mitglieder vernetzen sich, um sich auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene für eine Verbesserung der Schule auf Basis der Schülerinteressen einzusetzen. Entsprechende Forderungen bringt die Schülerunion zusätzlich im Rahmen der Bundesschülervertretung (BSV) ein, in der sie in diesem Schuljahr 27 von 29 Mandaten hält.

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Österreichische Schülerunion
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