FPÖ verstärkt Arbeit in Vertiefung von Inhalten

Neues Handbuch Freiheitlicher Politik wird im Juni präsentiert

Wien (OTS) - Die Ergebnisse der Wahlauseinandersetzungen der jüngeren Vergangenheit haben gezeigt, dass Wähler mobiler geworden sind und die Praxis, aufgrund einer Prägung im Elternhaus oder einer Entscheidung in früher Jugend ein Leben lang die selbe Farbe zu wählen, der Vergangenheit angehört.

FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer sieht diese Entwicklung positiv:
"Es entsteht durch diese Mobilität ein stärkerer Konkurrenzdruck zwischen den Parteien. Ich bin davon überzeugt, dass langfristig jene Kräfte davon profitieren werden, die sich im Rahmen eines Wettbewerbs der besten Ideen auch inhaltlich stark einbringen. Stillstand wird abgestraft und das Festhalten an ausgetretenen Pfaden wird vom Wähler nicht honoriert."

Die FPÖ hat daher schon vor Monaten im Hintergrund die Arbeit am neuen Handbuch Freiheitlicher Politik begonnen. Es wird in der vierten Auflage erscheinen und war bisher so etwas wie ein "Bestseller" bei politisch interessierten Bürgern. Schon die erste Auflage wurde mehr als 200.000 mal heruntergeladen.

Hofer: "Wir haben uns entschlossen, unser Parteiprogramm so zu gestalten, dass dort ausschließlich die wesentliche Ausrichtung unserer Politik festgeschrieben ist. Gleichzeitig wird im Handbuch Freiheitlicher Politik auf Details der Umsetzung und auf aktuelle politische Entwicklungen eingegangen. Das neue Handbuch beschäftigt sich daher auch intensiv mit Fragen der Europäischen Union und der Rolle Österreichs in Europa, mit der Zukunft des Sozialstaates als echte Solidargemeinschaft oder mit der demographischen Entwicklung und notwendigen Maßnahmen in der Familienpolitik. Ein wichtiger Punkt ist für uns auch der Ausbau unserer demokratischen Strukturen hin zu einer stärkeren Beteiligung der Bürger in Sachfragen oder eine größere Souveränität Österreichs im Rahmen der Versorgung mit Energie und gesunden Lebensmitteln. Es handelt sich bei den Beiträgen keineswegs um Überschriften, sondern es wird im Detail auf die konkrete Umsetzung eingegangen. Dabei geben wir in vielen Bereichen Antworten, die dem Beharrungsvermögen des Systems diametral entgegenwirken. Etwa bei der Frage der überbordenden Subventionspolitik, die wir zugunsten einer Senkung der Steuer- und Abgabenquote radikal einschränken möchten."

Das neue Handbuch Freiheitlicher Politik wird im Juni der Öffentlichkeit präsentiert und erstmals auch als E-Book mit Videobeiträgen erscheinen.

Hofer: "Das Handbuch ist wesentlich umfangreicher und detaillierter als beispielsweise das aktuelle Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP und wird uns im Rahmen von Regierungsverhandlungen nach der Nationalratswahl als Arbeitsgrundlage dienen. Denn die aktuell im Amt befindliche Regierung hat uns nur all zu deutlich vor Augen geführt, dass ein lückenhaftes Regierungsprogramm im Laufe einer Legislaturperiode zur Ursache für Auseinandersetzungen und Stillstand wird."

Hofer ist davon überzeugt, dass eine Partei auf Dauer nur erfolgreich sein kann, wenn sie über ein gutes Programm als Grundlage jeden politischen Handelns, eine starke und flächendeckende Organisation und über einen charismatischen und integren Spitzenkandidaten verfügt. Dies sei auch der Grund, warum neue Parteien wie das LIF, das BZÖ oder Hans Peter Martin nach ersten Erfolgen nicht überleben konnten. Es fehlte jeweils mindestens eine dieser Komponenten: "Ist der Neuigkeitswert verblasst, geht es auch mit den Wahlergebnissen bergab. Denn nichts ist in der Politik schwerer zu bewältigen, als die Mühen des Alltags."

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