ÖAMTC: Probesperre der Mariahilfer Straße hat keine Aussagekraft

Wochenendsperre mit Sperre an Werktagen nicht vergleichbar

Wien (OTS) - Von Freitag, 13:00 Uhr, bis Sonntag, 17:00 Uhr, war die Mariahilfer Straße zwischen Esterházygasse und Amerlingstraße/Neubaugasse "probeweise" gesperrt. Was hier allerdings "probiert" werden sollte, ist den ÖAMTC-Experten unklar.

Wiewohl es Freitagnachmittag zu Staus auf den umliegenden Straßen kam, ist die Aussagekraft der "Probesperre" anzuzweifeln: An Werktagen von Montag bis Freitag ist das Verkehrsaufkommen deutlich stärker als an einem Wochenende. Auch war die Sperre der Querungen (etwa Schottenfeldgasse-Webgasse) nicht in Kraft. Zu guter Letzt war das gesperrte Teilstück deutlich kürzer als die vorgesehene Fußgängerzone.

Das heißt, dass sämtliche Maßnahmen, die zu erheblichen Staus und deutlicher Umweltbelastung führen werden, (glücklicherweise) nicht getestet wurden. Woraus die Verkehrsstadträtin ihre Schlüsse gezogen hat, ist nicht nachvollziehbar. ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer: "Das war so, wie wenn man jemandem einen Sommerurlaub am Südpol verkaufen will und einen Eisschlecker zur Probe gibt."

(Schluss)
Harald Lasser

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