"Hohes Haus" über Saatgutverordnungen und Netzpolitik

Am 5. Mai um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 5. Mai 2013, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Presseförderung

Welchen Stellenwert hat in Österreich Qualität und Vielfalt der Medienlandschaft? Die Antwort in Zahlen: In den vergangenen 20 Jahren ist die Presseförderung um die Hälfte gesunken und heute gibt die öffentliche Hand ein Vielfaches davon für Werbeaufträge und Kooperationen mit Medien aus. Und Hauptprofiteure sind da nicht die Qualitätsmedien: Seit geraumer Zeit kündigen die Regierungsparteien an, die Presseförderung zu erhöhen und qualitativ zu verbessern. Als Basis liegt eine umfangreiche Studie des Wiener Universitätsprofessors Hannes Haas auf dem Tisch. Doch vor den Wahlen, heißt es nun, sei eine Umsetzung solcher Vorhaben nicht mehr möglich. Michael Klonfar über österreichische Medienpolitik.
Im Studio zu Gast ist Fritz Hausjell, Experte für Medien- und Kommunikationspolitik.

Saatgutverordnung

Seit Wochen herrscht nicht nur unter Hobbygärtnern und Landwirten helle Aufregung über die geplante neue Saatgutverordnung der Europäischen Kommission. In seltener Einigkeit sind auch alle im Parlament vertretenen Parteien gegen die Pläne der Kommission. Sie befürchten, so wie auch Landwirtschaftsminister Berlakovich, dass die neue Verordnung das Aus für alte und seltene Sorten bedeuten würde. Die Kommission hat bis jetzt versucht zu beruhigen, am Montag ist Stunde der Gewissheit, da wird in Brüssel die neue Saatgutverordnung vorgestellt. Ernst Kernmayer berichtet aus Brüssel.

Netzpolitik

Das Wissen der jungen Österreicher über die EU ist eher gering, wie die österreichische Gesellschaft für Europapolitik erheben ließ. Fast jedem Zweiten - exakt 42 Prozent - fällt kein einziger Vorteil der EU-Mitgliedschaft ein. Nicht überraschend kommt da, dass auch die EU-Abgeordneten Österreichs keine wirklichen Größen im Bewusstsein der Jungwähler- und -wählerinnen darstellen. Der Bekannteste ist da noch Hannes Swoboda, aber auch ihn kennen nur fünf Prozent. Das Europäische Parlament versucht nun, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie die meiste Zeit verbringen: bei sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co. Max Biegler ist für uns nicht nur ins Netz gegangen.

Leistungssteigerung

Im Vorjahr war die Enttäuschung groß, denn bei den Olympischen Sommerspielen in London lief es nicht gut. Die österreichischen Athleten gingen leer aus. Daraufhin kam es zur lebhaften Debatte darüber, wie denn Sportlerinnen und Sportler zu einer besseren Leistung gebracht werden könnten. Der damalige Sportminister Norbert Darabos (SPÖ) forderte eine Neuregelung der Spitzensportförderung. Inzwischen wird der Gesetzesentwurf im Parlament behandelt. Die Regierungsparteien loben ihn klarerweise, doch die Sportsprecher der Opposition sind skeptisch, ob sich damit im österreichischen Sommersport auch etwas ändern wird. Bettina Tasser berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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