Kopf: Versachlichung der Debatte um Bienensterben notwendig

Wahlkampfgetöse hilft weder Bienen noch Bauern noch Umwelt

Wien, 3. Mai 2013 (OTS/ÖVP-PK) - "Ich kann gut nachvollziehen, dass das intensiv auftretende Sterben ganzer Bienenvölker die Menschen stark bewegt. Die Diskussion über mögliche Maßnahmen sollte aber sachlich und lösungsorientiert und nicht mit populistischem Wahlkampfgetöse geführt werden", sagte ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf heute, Freitag. Umweltminister Berlakovich habe berechtigte Zweifel daran, dass die Verwendung von Neonikotinoiden als Schädlingsbekämpfungsmittel der Hauptgrund für das Bienensterben sei. Schließlich sei das Bienensterben in Deutschland kaum geringer, obwohl dort keine solchen Pestizide verwendet würden, so Kopf.

Wenig Sinn sieht Kopf in einem von den Grünen verlangten nationalen Verbot von Neonikotinoiden. Es solle vielmehr auf europäischer Ebene eine faktenbasierte gemeinsame Vorgangsweise geben. Nichts anderes habe Minister Berlakovich erreichen wollen. Kopf plädiert dafür, den Sachverhalt im Landwirtschaftsausschuss sachlich zu debattieren und eine wirkungsvolle Vorgangsweise gegen das Bienensterben zu entwickeln. Mit wahlkampfbedingter Polemik sei weder den bedrohten Bienenvölkern noch der vom Schädlingsbefall besonders betroffenen österreichischen Landwirtschaft und auch nicht der Umwelt geholfen, die durch den Einsatz alternativer Schädlingsbekämpfungsmittel wiederum stärker belastet würde. (Schluss)

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