Adipositas - die gesundheitspolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts

Krems 12.- 13. Juni: Fachkongress EUFEP 2013 sucht wissenschaftlich fundierte Wege gegen zu viele Kilos (www.eufep.at)

Wien (OTS) - Adipositasprävention ist für Österreich eine (ge)wichtige Herausforderung. Laut WHO sind 21% der Österreicherinnen und 23% der Österreicher adipös und haben einen BMI über 30. Österreich ist damit eine der EU-Nationen mit den meisten Fettleibigen. Alarmierend ist, dass auch immer mehr Kinder betroffen sind. Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen, diese führen wiederum zu hohen Gesundheitskosten. Für Betroffene sinkt nicht nur die Lebensqualität drastisch, sie müssen auch mit einem früheren Tod rechnen. Adipositas-Prävention ist daher Thema des vierten Europäischen Forums für evidenzbasierte Prävention (EUFEP). Die beiden Initiatoren LH-Stv. Mag. Wolfgang Sobotka und Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, Donau-Universität Krems sowie Elisabeth Jäger (Adipositas Selbsthilfegruppe Österreich) unterstrichen die Relevanz des Themas.

Sobotka: "Bis heute gibt es zu wenig wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse, welche Ansätze wirklich einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Volksgesundheit leisten. Mit dem EUFEP-Kongress übernimmt Niederösterreich eine Vorreiterrolle. Es braucht zusätzliche Aktivitäten, vor allem auch auf Bundesebene."

Laut amerikanischen Studien liegt Gesundheit zu 40 % in der Eigenverantwortung. Das heißt, es braucht auch Rahmenbedingungen gesetzlicher und steuerlicher Natur, damit wir systematisch und strukturiert für die Gesundheit der Bevölkerung sorgen können.

Gartlehner: "Ein Teil der Gesundheitsverantwortung liegt bei der Nahrungsmittelindustrie. So wird Zucker durch kostengünstigen Maissirup ersetzt. Zwischen 1970 und 1990 hat sich der Einsatz von Maissirup in der Lebensmittelindustrie verzehnfacht. Daraus ergibt sich ein ernährungsphysiologisches Problem: Maissirup regt nicht die Insulinproduktion an, weshalb auch kein Sättigungsgefühl eintritt."

Einen ausführlichen Pressetext und das Kongressprogramm finden Sie als PDF anbei. Weitere Informationen in der digitalen Pressemappe unter www.ekpr.at/eufep.

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