FPÖ-Kickl: Vranitzkys Psychiatrie-Sager unentschuldbare Fehlleistung und strotzt vor Dummheit

FPÖ fordert unmissverständliche Distanzierung durch SPÖ-Chef Faymann

Wien (OTS) - "Die Verbalattacke von Franz Vranitzky im Kurierinterview gegen FPÖ-Chef Strache, wonach dieser ein Fall für die Psychiatrie sei, ist eine unentschuldbare Fehlleistung des Altkanzlers und zudem Ausdruck von beschämender historischer Dummheit. Die Methode, jemanden für einen politischen Vorschlag in der Öffentlichkeit quasi als geisteskrank zu verunglimpfen erinnert an die Methoden totalitärer Systeme in den dunkelsten Zeiten der Geschichte. Die FPÖ fordert umgehend eine unmissverständliche Distanzierung von diesen skandalösen Äußerungen durch SPÖ-Chef Faymann", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Kickl. Vranitzky habe offenbar seit Längerem ein gestörtes Verhältnis zum Themenbereich Psychiatrie. "Es ist ja nicht das erste Mal, dass der feine Herr politisch Andersdenkende am Liebsten in die Klapsmühle verfrachten will", erinnerte Kickl an den legendären Vranitzky-Sager wonach "jemand der Visionen habe, zum Arzt gehöre."

Besonders Vertreter der Sozialisten sollten beim Thema Psychiatrie hochgradig sensibel sein, seien es doch ihre Genossen des realen Sozialismus gewesen, die unliebige Systemkritiker und Intellektuelle nur allzu gern hinter den Mauern von Psycho-Gulags verschwinden haben lassen, erinnerte Kickl den Altkanzler an die Verbrechen der Sowjetzeit und die "politischen Erziehungsmethoden" der DDR. "Ich empfehle Herrn Vranitzky dringend einige Stunden an Gesprächen mit Zeitzeugen. so Kickl.

Abgesehen von seinem Psychiatrieproblem sollte besonders Vranitzky in Sachen verstaatlichter Industrie, Banken und Schilling Zurückhaltung üben, empfahl Kickl, habe doch der Herr Altkanzler eine Million Schilling für ein bis zwei Telefonate von der SPÖ-Skandalbank Bawag erhalten, wobei bis heute nicht geklärt sei, worin die Leistung Vranitzkys bestanden habe; schließlich habe Wolfgang Flöttl im Bawag-Prozess ausgesagt, dass Vranitzky für die Zahlung keine Gegenleistung erbracht habe.

Dass ausgerechnet Vranitzky von der SPÖ an die Öffentlichkeit gezerrt werde, um Strache wegen dessen Forderung, das Volk über den Euro abstimmen zu lassen, sei besonders skurril, habe doch Vranitzky einst plakatieren lassen, dass der Schilling beim EU-Beitritt bleiben werde, erinnerte Kickl. Ein Beweis mehr dafür, wie verlogen die ganze SPÖ-Euro-EU-Kampagne gewesen sei, so Kickl.

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