Vom Salzburger Zoo bald zur Schlachtbank?

EndZOO-Kritik am veterinärmedizinischen Leiter Wiesner reißt nicht ab

Wien/Salzburg (OTS) - Die Ernennung des ehemaligen Münchner Zoodirektors Henning Wiesner zum neuen veterinärmedizinischen Leiter des Salzburger Zoos stößt weiterhin auf Kritik der internationalen Tierschutzorganisation EndZOO. Nachdem die Organisation vor kurzem bekannt gab, dass ein Orang-Utan Baby im Münchner Tierpark unter seiner Leitung aufgrund von baulichen Mängeln tödlich verunglückte, wurde nun auch Wiesners restliche Vergangenheit kritisch hinterfragt. So habe Wiesner in den 90iger Jahren Kontakt zu dubiosen Tierhändlern und Zootierschlachtern gehabt. Damals blieb - nach Recherchen eines deutschen TV-Magazins - der Verbleib einiger Bären seines Zoos ungeklärt. Nachweislich landeten aber auch Bären seines Tierparks auf der Schlachtbank des Zootierschlachters Rainer J.

"Damals gehörte Wiesner zu den vielen Zoodirektoren, die unverantwortlich und ignorant haufenweise Bärenbabys produzierten, um Besucher anzulocken. Kaum ausgewachsen, wurden diese dann an dubiose Tierhändler abgeschoben und die Öffentlichkeit über ihren Verbleib getäuscht. Zudem muss er, wie andere Zoodirektoren auch, gewusst haben, dass ein Zootierschlachter zur Abholung kam. Wer einst so mit seinen Schutzbefohlenen umging, sie in die Ungewissheit abschob oder wissentlich ans Schlachtmesser lieferte, hat für uns jedes Vertrauen verloren. Wir fordern den Salzburger Zoo erneut auf, die Anstellung von Herrn Wiesner nochmals zu überdenken", so Zoo-Experte und EndZOO-Sprecher Frank Albrecht abschließend.

Weitere ausführliche Information zur Vergangenheit Wiesners finden Sie auf unserer Homepage:
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Frank Albrecht
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Tel. 0650/321 89 78
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