Geht's noch? Pestizideinsatz in Österreich ein "Amtsgeheimnis"

FPÖ-Umweltsprecher spricht von Schildbürgerstreich und verlangt sofortigen Rücktritt des Giftministers

Wien (OTS) - Nachdem Minister Berlakovich sich unter dem grotesken Hinweis auf ein angebliches Amtsgeheimnis weigert, die in Österreich umgesetzte Pestizidmenge bekanntzugeben, spricht FPÖ-Umweltsprecher Norbert Hofer von einem klaren Missbrauch der Kompetenzen des Ministers. Dieser hätte eine parlamentarische Anfrage zu diesem Thema auf Punkt und Beistrich zu beantworten. Es gäbe hier definitiv kein Amtsgeheimnis.

Hofer: "Ich frage mich, wie und mit welchen Mitteln die Pestizidlobby den Minister dazu gebracht hat, sich bei der letzten Abstimmung zu Bienengiften gegen die Interessen Österreichs zu stellen und welches Pferd ihn nun auch noch geritten hat, den Verbrauch von Pestiziden in Österreich unter ein Amtsgeheimnis stellen zu wollen. Der Giftminister ist rücktrittsreif und eine echte Belastung für Österreich geworden."

Die FPÖ fordert Bundeskanzler Faymann und seinen Stellvertreter Spindelegger auf, den zum Lobbyisten für Pestizidkonzerne mutierten Minister von der Bürde seines Amtes zu befreien.

Hofer: "Berlakovich ist für jeden, dem Umweltfragen ein Anliegen sind, zum Inbegriff einer Fehlbesetzung geworden. Der Mann hat in diesem Amt nichts verloren."

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