FPÖ-Kickl: Steigende Arbeitslosigkeit Ergebnis eigener Fehler und des Euro-Rettungspfusches

Beschäftigungsgarantien der Bundesregierung sind wertloses Papier - Arbeitsmarktöffnung stoppen

Wien (OTS) - "Die Arbeitslosigkeit in Österreich steigt weiter dramatisch. Das ist ein Strukturproblem am österreichischen Arbeitsmarkt in Kombination mit einem wirkungslosen Euro-Rettungspfusch", sagte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl angesichts der jüngsten Zahlen. Österreich gerate in Folge des ESM immer tiefer in den Negativstrudel der internationalen Entwicklungen. Die Milliardeninvestitionen in Pleitestaaten und Spekulations-Banken würden im wahrsten Sinne des Wortes ohne jeden positiven Effekt verpuffen. Dazu komme eine nachhaltige Verweigerung der Bundesregierung, den österreichischen Arbeitsmarkt durch Entlastungen des Faktors Arbeit zu attraktivieren statt immer noch mehr Geld in einem uneffektiven Schulungssystem versickern zu lassen, so Kickl weiter.

"Ich weiß nicht, worauf Herr Hundstorfer wartet, um endlich Maßnahmen zu setzen, die Generation 50 plus durch Entlastungen für Unternehmen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Kurzfriste Entlastungen wie es sie schon gegeben hat und wie sie Regierung wieder abgeschafft hat sind gefragt. Überdies muss sofort eine langfristige Umgestaltung der Lebenslohneinkommenskurve in Angriff genommen werden, damit sich die Problematik nicht weiter dramatisch verschärft", sagte der freiheitliche Generalsekretär.

Es sei auch hochgradig unverantwortlich, in dieser gesamteuropäischen Arbeitslosigkeits-Situation sehenden Auges in die Öffnung des Arbeitsmarktes für Rumänen und Bulgaren zu laufen. Anstatt auf europäischer Ebene diesen Wahnsinn umgehend zu stoppen, beschränke sich Hundstorfer lieber darauf, eine wertlose Beschäftigungsgarantie nach der anderen auszustellen, die mit der Wirklichkeit nur am Rande etwas zu tun hätten. "Ich habe manchmal das Gefühl, Hundstorfer glaubt, dass wir in Österreich zu viele Arbeitsplätze haben und nicht zu viele Arbeitslose. Es ist aber genau umgekehrt", schloss Kickl.

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