Brauner am 1. Mai: Wir wollen Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen

Keine echte Gerechtigkeit ohne Geschlechtergerechtigkeit

Wien (OTS/SPW) - "Herzlich Willkommen an diesem wunderschönen 1. Mai, an diesem wunderschönen Rathausplatz, mit dieser wunderschönen Wiener Sozialdemokratie. Wir sind viele, wir sind bunt, wir sind stark, wir sind einig und wir sind gut für diese Stadt und gut für dieses Land", begrüßte die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Vizebürgermeisterin Renate Brauner die über 100.000 TeilnehmerInnen der Maikundgebung am Rathausplatz. ****

"Was wir brauchen, ist eine Durchflutung der Gesellschaft mit Gerechtigkeit. Gerechtigkeit beim Zusammenleben, Gerechtigkeit in der Arbeitswelt, Gerechtigkeit beim Wohnen. Wir wollen Gerechtigkeit in allen Lebensbereichen", forderte Brauner. Gerade im Bereich der Wirtschaft herrscht derzeit eine starke Ungerechtigkeit. "In den letzten Wochen war so oft zu lesen, wie viele Millionen, ja sogar Milliarden an Geldern in den Steueroasen gebunkert sind. Geld, das die Reichen reicher macht und das den Armen fehlt", kritisierte die Wiener Vizebürgermeisterin. Und auch in Österreich ist das Vermögen in einer starken Schieflage. "Die reichsten zehn Prozent der Haushalte besitzen 580mal mehr, als die ärmsten zehn Prozent. Das empfinden viele als Ungerechtigkeit. Und sie haben Recht! Das ist eine Ungerechtigkeit. Deshalb ist unser Kampf, unsere Arbeit, der Kampf für Gerechtigkeit so wichtig", betonte Brauner.

Keine Gerechtigkeit ohne Geschlechtergerechtigkeit

Für die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen steht unumstößlich fest:
"Gerechtigkeit kann es nicht geben ohne Geschlechtergerechtigkeit. Die Hälfte der Menschen, wir Frauen, wollen Anteil an allen Bereichen der Gesellschaft. In der Politik, in der Wirtschaft." Denn alles, was in Wien erreicht werden konnte, die vielen ersten Plätze in zahlreichen internationalen Rankings, "wäre nicht möglich gewesen, ohne ein offensive Frauenpolitik, ohne eine offensive sozialdemokratische Politik", die stets ein klares Ziel verfolgt:
"mehr Gerechtigkeit in der Stadt".

Bildung zentral für mehr Gerechtigkeit

Ein ganz zentraler Punkt im Kampf für mehr Gerechtigkeit ist der Bereich der Bildung und Ausbildung, so Brauner. Darum gibt es in Wien den Qualifikationsplan und viele starke Initiativen für Bildung. "Und darum gibt es in Wien den Gratiskindergarten und wird ihn auch weiterhin geben. Der bleibt so, das garantieren wir", unterstrich die Vizebürgermeisterin. Für die Wiener Sozialdemokratie steht außerdem fest: "Wir lassen die Jugendlichen nicht im Stich." Horrorszenarien wie in anderen europäischen Ländern, in denen die Hälfte der jungen Menschen ohne Ausbildung und Arbeit auf der Straße steht, "wird es bei uns nicht geben". Und, so Brauner: "Wir kümmern uns ganz besonders um die Mädchen." Denn für die Wiener SPÖ Frauenvorsitzende ist klar: "Den Satz 'Du bist eh ein Madl, brauchst eh nix lernen, wirst eh mal heiraten.' Diesen Satz will ich in Wien nie mehr hören."

Nur eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung kann Herausforderungen der Zukunft bewältigen

Die Wiener Vizebürgermeisterin betonte, dass es bei den Nationalratswahlen am 29. September um essentielle Weichenstellungen für Österreich geht. "Und nur eine sozialdemokratisch geführte Bundesregierung kann dafür sorgen, dass die Herausforderungen der Zukunft auch bewältigt werden. Indem wir in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Mensch in den Mittelpunkt stellen, nicht die Spekulanten. Indem in der Bildungsfrage die Talente des Menschen entscheiden und nicht die Herkunft. Indem wir Probleme lösen, Sorgen ernst nehmen und nicht für Probleme sorgen und Hass und Unfrieden zwischen den Menschen säen. Indem wir die Sozialpolitik verteidigen und ausbauen und einen Abbau in Richtung Ellbogengesellschaft nicht zulassen. Mit einer gerechten Finanzierung, die nicht die Spekulanten, sondern die kleinen Sparerinnen und Sparer schützt. Mit einer Gleichstellungspolitik, die Frauen echte Chancen und Möglichkeiten gibt", betonte Brauner.

Um all dies geht es am 29. September. "Darum werden wir geschlossen für die SPÖ kämpfen. Auf Wien und ganz besonders auf die Frauen kann sich die Partei verlassen. Auf dass es erneut eine sozialdemokratisch geführte Regierung gibt, die uns in eine gute Zukunft führt", schloss Brauner. (Forts.) sv

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