Spindelegger zum 1. Mai: Arbeitsplätze schaffen statt plakatieren - FOTO

Mitterlehner: Familienfreundlichkeit für Wirtschaftsstandort immer wichtiger – Mikl-Leitner: Wirtschaft ist Partner und schafft Arbeitsplätze

Wien, 1. Mai 2013 (ÖVP-PD) "Für die ÖVP ist der 1. Mai kein Tag, um zu marschieren und die Fahnen zu schwingen. Wir nehmen den Tag der Arbeit beim Namen: Es geht darum, Arbeit nicht nur zu plakatieren, sondern Arbeit zu schaffen", betont ÖVP-Bundesparteiobmann und Vizekanzler Michael Spindelegger bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Bundesparteiobmann-Stv. Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner und ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner. Arbeitsplätze werden von Unternehmen geschaffen. "Wer glaubt dass man mit neuen Steuern Arbeitsplätze schafft, ist am Holzweg. Neue Steuern sind Jobkiller", so Spindelegger, und weiter: "Wir müssen Grundlagen schaffen, durch die es sich für einen Unternehmer auszahlt, Arbeitsplätze zu bilden." ****

Die Grundlage für ein erfolgreiches Unternehmen sind vor allem dessen Mitarbeiter und diesen muss die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert werden. "Es darf nicht heißen Beruf ODER Familie, sondern Beruf UND Familie. Dabei wollen wir als
Volkspartei keine Zwangsjacken verordnen, sondern Familien die Freiheit geben, selbst zu entscheiden. Wahlfreiheit und Flexibilität sind die Zauberworte der Zukunft", betont der Vizekanzler. Gerade Teilzeit ist ein Weg, um diese Vereinbarkeit zu gewährleisten und dürfe daher nicht schlecht geredet, sondern müsse erleichtert werden. "Statt die rote Mottenkiste auszupacken, ist es nötig, dass wir einen frischen Wind für eine moderne Arbeitswelt haben, in der Unternehmer und Mitarbeiter gemeinsam für ein besseres Österreich arbeiten, und in Richtung Flexibilität und Wahlfreiheit voranschreiten", so Spindelegger.

"Der Wirtschaftsstandort Österreich unterliegt einem harten Wettbewerb. In Zukunft wird die Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsfaktor der Sonderklasse entscheidend sein", betont Wirtschafts- und Familienminister Reinhold Mitterlehner. "Der Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte wird größer. Dabei wird ein familienfreundliches Angebot in den Unternehmen ein wichtiger Orientierungspunkt sein." Die ÖVP setzt sich für neue Arbeitszeitmodelle, einen erleichterten Wiedereinstieg und den Ausbau des Angebots von Kinderbetreuungseinrichtungen ein. "Wir wollen die Vereinbarkeit durch Wahlfreiheit für die Eltern stärken. Die Unterstützung bei der Kinderbetreuung muss daher quantitativ – also mehr Plätze – und bei den Öffnungszeiten weiter ausgebaut werden", stellt Mitterlehner klar. Bereits mehr als neun von zehn Kindergarten-Kindern bekommen einen Betreuungsplatz. Auch das Angebot für Unter-Dreijährige sei auf einem guten Weg und werde schrittweise verbessert.

"Zusätzlich haben wir zwei Modellvorstellungen bei der Arbeitszeit: Erstens, die Flexikonten, bei denen die Überstunden über einen Zeitraum von zwei Jahren aufgerechnet werden. Zweitens die Möglichkeit von Zeitwertkonten, die sich in Deutschland schon bewährt haben. Hier kann ein Entgeltbestandteil auf ein Konto eingezahlt werden und später für Weiterbildung, Auszeiten und die Flexibilisierung der Lebensarbeitszeiten eingesetzt werden. Das erhöht die Flexibilität für Unternehmen und Mitarbeiter", betont Mitterlehner, der in diesem Zusammenhang positiv hervorhebt, dass auch die Zahl der in Teilzeit arbeitenden Menschen zugenommen hat. "Die Teilzeit ist ein wesentlicher Bestandteil für eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf und darf nicht schlechtgeredet werden. Die ÖVP liegt mit dem Weg der Partnerschaft für die Familien richtig", so Mitterlehner.

"Die ÖVP als Familienpartei ist den Familien ein Partner und kein Vormund. Wir stellen die Wahlfreiheit in den Vordergrund", betont ÖAAB-Bundesobfrau Johanna Mikl-Leitner. Entscheidender Eckpfeiler ist dabei die Teilzeitarbeit. In Österreich gibt es ungefähr 3,5 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Davon sind derzeit rund 872.000 Frauen und rund 202.000 Männer in Teilzeit, Tendenz steigend. "Eine aktuelle Studie belegt: 92
Prozent all jener, die sich für eine Teilzeitbeschäftigung entscheiden, sind damit zufrieden. Fast 80 Prozent wünschen sich mehr Möglichkeiten, um in Teilzeit zu gehen", stellt die ÖAAB-Bundesobfrau klar. Gerade im Bereich der Teilzeit hat die ÖVP bereits viele Verbesserungen erreicht: "Wir konnten die Pendlerförderung und das Jobticket auf Teilzeitkräfte ausweiten. Wir haben sichergestellt, dass der Anspruch auf Elternteilzeit
nicht gekürzt wird, wie es die SPÖ forderte. Und wir haben die Bildungsteilzeit eingeführt."

Mikl-Leitner weiter: "Im Gegensatz zur SPÖ, die Eltern vorschreiben will, wie sie ihr Leben zu gestalten haben, will die ÖVP Wahlfreiheit für unsere Familien. Denn Eltern wollen beides:
Sie wollen Familie und Beruf." Während die Linken die Wirtschaft als Feindbild sehen, ist sie für die ÖVP ein Partner: "Denn nur im gemeinsamen Miteinander können wir Wachstum erreichen, mehr Arbeitsplätze schaffen und mehr Wohlstand erzielen. Es braucht Wirtschaftskompetenz, um moderne neue Arbeitsplätze zu schaffen. Und die ist bei uns, in der ÖVP, zu Hause", so Johanna Mikl-Leitner abschließend.

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