Österreichischer Verkehrssicherheitsfonds legt Geschäftsbericht für 2012 vor

Österreichs Straßen gemeinsam sicherer machen Österreichs Straßen gemeinsam sicherer machen

Wien (OTS/BMVIT) - Die beste Verkehrssicherheitsarbeit ist Prävention. Mit dieser Strategie ausgestattet, kann der Österreichische Verkehrssicherheitsfonds (VSF) auf eine positive Entwicklung im Jahr 2012 zurückblicken. So gelang es mit der unterstützenden Arbeit des Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds, die Zahl der Verkehrstoten auf ein historisches Tief (522) zu reduzieren. Der Verkehrssicherheitsfonds hat gestern seinen Geschäftsbericht vorgelegt. Er kann per E-Mail unter road.safety@bmvit.gv.at angefordert werden.

VSF-Call 2012: Müdigkeit und Ablenkung vermeiden

Der VSF konzentrierte sich 2012 in seiner Tätigkeit insbesondere auf unterschätzte Unfallfaktoren wie Müdigkeit und Ablenkung am Steuer. Über die zweite VSF-Ausschreibung wurden Projekte gefördert, die Lösungen für eine sichere, aufmerksame Teilnahme im Straßenverkehr ohne Ablenkung finden und FahrzeuglenkerInnen bei möglichst ermüdungs- und ablenkungsfreiem Fahren unterstützen. Andere Projekte widmeten sich der Erforschung und Erprobung spezieller "Fehler verzeihender" Straßeninfrastruktur, die Ermüdung und Ablenkung vermeidet.

Motorradsicherheit im Mittelpunkt - SeniorInnen im Straßenverkehr schützen

Im Fokus des Verkehrssicherheitsfonds standen 2012 auch zwei meist vergessene Verkehrssicherheitsthemen: Insbesondere an touristisch interessanten Strecken ereignen sich jedes Jahr schwere Motorradunfälle. Um die Motorradsicherheit zu verbessern, förderte der VSF gemeinsam mit den Bundesländern gezielte Maßnahmen. Passive Schutzelemente wie der Unterfahrschutz wurden dabei ebenso berücksichtigt, wie Maßnahmen zur besseren, aktiven Fahrsicherheit.

Bedarf für Auffrischung gibt es bei jenen Menschen, deren Führerscheinabschluss schon Jahre zurückliegt. Deshalb wurden mit Unterstützung des VSF Fahrsicherheitstrainings für die Generation 65+ gefördert, die den SeniorInnen den Umgang mit Fahrzeugen erleichtern sollen. Dazu gehören Übungen mit modernen Fahrunterstützungssystemen wie ABS und ESP ebenso wie Brems- und Ausweichübungen.

Über das Jahr 2012 hinaus reicht der Schwerpunkt für mehr Aufmerksamkeit gegenüber Kindern im Straßenverkehr. Egal ob als MitfahrerInnen im Fonds, beim Überqueren des Schutzübergangs oder am Bike. Kinder bedürfen im Straßenverkehr besonderer Rücksichtnahme -dazu folgt 2013 ein großer Bewusstseinsarbeits-Schwerpunkt des Fonds.

Fondsvermögen gestiegen - Löwenanteil geht an die Länder

Der VSF finanziert sich aus den Mitteln des Verkehrssicherheitsbeitrags, der bei der Reservierung eines Wunschkennzeichens zu entrichten ist. 2012 wurden offenbar besonders viele Wunschkennzeichen bestellt, das Fondsvermögen wuchs von 2011 auf 2012 um mehr als eine Million Euro auf rund 8,2 Millionen Euro an. Diese Mittel werden wieder gezielt für Projekte und Bewusstseinsbildung im Bereich der Verkehrssicherheit eingesetzt. Der Löwenanteil davon geht übrigens an die Bundesländer: 60 Prozent der Mittel aus den Wunschkennzeichen gehen an die Verkehrssicherheitsfonds der Bundesländer, 40 Prozent verbleiben beim Bund.

Alle Infos zum VSF: www.bmvit.gv.at

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Mag. Klaus Kienesberger, Büro des Generalsekretärs, Kommunikation
Tel.: 01/711 62 - 65 69 04

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0002