FP-Höbart: 1. Mai ist ein "schwarzer Tag" für NÖ-Arbeitsmarkt

Arbeitsmarktliberalisierung lässt Arbeitslosenzahlen in Rekordhöhe steigen

St. Pölten (OTS) - "Die Arbeitsmarktöffnung für alle neuen EU-Mitgliedsstaaten, die sich heuer zum zweiten Mal jährt, macht auch aus diesem 1. Mai wieder einen schwarzen Tag", kommentierte heute der freiheitliche Landesparteisekretär NAbg. Christian Höbart die jüngsten Arbeitslosenzahlen. Bereits vor Inkrafttreten der Arbeitsmarktliberalisierung hätten die Freiheitlichen vor einem unkontrollierten Zustrom an osteuropäischen Arbeitskräften gewarnt. "Leider haben sich unsere Befürchtungen bewahrheitet und Niederösterreich wurde mit Billigarbeitskräften überschwemmt", ärgert sich Höbart.

Die höchste Arbeitslosigkeit in der zweiten Republik sei ein Armutszeugnis für die Pröll-ÖVP, die dieser Entwicklung bisher tatenlos zugesehen habe. "Während in Deutschland und der Schweiz bereits die Notbremse, aufgrund der Zuwandererlawine und den damit verbundenen Armutszuzug gezogen wurde, begegnet die VP-NÖ mit ihrer Parteifreundin Mikl-Leitner diesem Problem mit Kaltschnäuzigkeit, die kaum zu überbieten ist", so der freiheitliche Mandatar.

Doch die Spitze der Misere sei noch nicht erreicht, so würden die Beschränkungen für Bulgarien und Rumänien erst nächstes Jahr fallen. "Und damit unseren niederösterreichischen Arbeitnehmern den Todesstoß versetzen", befürchtet Höbart. Bereits jetzt würden heimische Arbeitnehmer vom Arbeitsmarkt durch Menschen aus dem Osten, die bereit sind, für Dumping-Löhne zu arbeiten, verdrängt. "Wenn diesem Trend nicht sofort Einhalt geboten wird, ist ein Kollaps des Arbeitsmarktes nur mehr eine Frage der Zeit", so Höbart abschließend.

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