FCG-Schnedl: 1. Mai muss Signal für menschenwürdige Arbeit sein

Menschenwürdige Arbeit ist Voraussetzung für Gerechtigkeit

Wien (OTS/FCG) - "Auch im 21. Jahrhundert sind gerechte und faire Einkommen, erträgliche und geregelte Arbeitszeiten sowie ausreichender Urlaub noch immer keine Selbstverständlichkeiten. Dass der Mensch in der Arbeitswelt immer im Mittelpunkt stehen muss, dafür setzen sich Gewerkschaften tagtäglich ein", betont der Vorsitzende der Christgewerkschafter, ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl, anlässlich des Tages der Arbeit.

"Faire Arbeitsbedingungen sind ebenso unabdingbar, wie ein Gesellschaftssystem, das eine ausgewogene Balance zwischen sozialer Gerechtigkeit, gesunder Umwelt und wirtschaftlichem Erfolg anstrebt. Dafür ist eine Sichtweise notwendig, die Wirtschaft nicht als Selbstzweck versteht, sondern mit sozialer und ökologischer Verantwortung verbindet. Dieses an sich bewährte Konzept ist gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die einzige Perspektive, die erfolgreich sein kann", hält Schnedl fest.

"Deshalb sind die Forderungen nach einem früheren Greifen der sechsten Urlaubswoche, nach fairen Einkommen und Mitarbeiterbeteiligung oder das klare NEIN zur Sonntagsöffnung mehr als gerechtfertigt. Das Wirtschaftssystem muss den Menschen dienen und nicht umgekehrt. Hier sind einige Fehlentwicklungen zu korrigieren", so Schnedl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

FCG-Presse
0664-6145054

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCG0001