Mayer: Bildungsverwaltungsreform bringt weniger Bürokratie und mehr Transparenz

98 Behörden werden auf Bezirksebene eingespart

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer begrüßt die von Bildungsministerin Claudia Schmied initiierte Verwaltungsreform im Bildungsbereich. "Die Strukturen werden unbürokratischer und transparenter. Gleichzeitig werden die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Leute vor Ort gestärkt und der Zugang zu Beihilfen erleichtert. Dadurch unterstützt diese Reform alle Beteiligten den Schulalltag mit möglichst wenig Bürokratie zu bewältigen", sagte Mayer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Mayer sieht in der Reform Vorteile für alle Seiten. "Alle profitieren von effizienteren und unbürokratischeren Verwaltungswegen, während gleichzeitig auch die Kosten gesenkt werden. Besonders wichtig ist, dass der Zugang zu Beihilfen für jene, die sie benötigen, schnell und unkompliziert gestaltet ist. Es kann nicht sein, dass diese lang warten müssen, wenn sie Schulmaterialien kaufen müssen. Ich freue mich sehr, dass das nun unkomplizierter gestaltet wird", sagt Mayer. Die Einsparung der Verwaltungsebenen bringe ein Mehr an Effizienz bei schnelleren Kommunikationswegen. "Der Reibungsverlust, wenn viele Behörden bei Entscheidungen involviert sind und alles erst herumgeschickt werden muss, gehört endlich der Vergangenheit an. Das ist im Sinne aller Beteiligten", führt der Bildungssprecher aus.

Die Reform beinhaltet sechs Punkte. Der Bürokratie- und Verwaltungsaufwand wird durch den Wegfall einer Behördenebene (Bezirksschulrat) weniger. Auch die Vereinfachung der Pflichtschullehrerverwaltung durch Integration in den Landesschulrat minimiert den bürokratischen Aufwand. Gleichzeitig wird das Landeslehrer-Controlling transparenter und effektiver. Im Sinne der Transparenz wurde auch das neue Bestellungsverfahren von Direktorinnen und Direktoren, Fachvorständen, Abteilungsvorständen, Schulaufsichtsorganen und Landes- und Stadtschulratsdirektorinnen und - direktoren gestaltet, wo es nun gereihte Dreiervorschläge gibt. Die Schulstandorte und Schulleitungen werden gestärkt, indem mehrere Standorte künftig unter einer Leitung zusammengefasst werden können. Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Schulleiterinnen und Schulleiter steigen dadurch. Durch raschere Erledigung von Anträgen und unkomplizierten Zugang zu Beihilfen wird der Zugang zu Beihilfen für sozial schwache Schülerinnen und Schüler erleichtert." (Schluss) sn/mb

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