Rädler: Reform des Staatsbürgerschaftsgesetzes wichtiger Meilenstein

Staatsbürgerschaft für erfolgreich integrierte Menschen schon nach sechs Jahren möglich

Wien, 30. April 2013 (ÖVP-PK) "Die österreichische Staatsbürgerschaft ist ein hohes Gut. Mit der Reform unseres Staatsbürgerschaftsgesetzes wird endlich der Wille zur Integration belohnt. Es ist ein wichtiger Meilenstein für Österreich und die hier lebenden Migrantinnen und Migranten", sagt ÖVP-Integrationssprecher Johann Rädler zur Staatsbürgerschafts-Novelle, die heute im Ministerrat beschlossen wurde. Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz hatte diese initiiert und bis zuletzt für ihre Umsetzung gekämpft. Damit soll die Einbürgerung von fleißigen, gut integrierten Menschen erleichtert werden. So sollen Personen, die ausgezeichnet Deutsch sprechen oder ehrenamtlich engagiert sind, schon nach sechs Jahren österreichische Staatsbürger werden können, so Rädler. "Mit dem heutigen Tag gilt: Je besser integriert jemand ist, umso schneller bekommt er die Staatsbürgerschaft. Im Gegenzug heißt das aber auch:
Wer nicht integriert ist, bekommt die Staatsbürgerschaft auch nicht!" Zusätzlich bleiben die Voraussetzungen der Unbescholtenheit, Unterkunftspflicht sowie der Nachweis, dass die Person sozialversichert ist und sich selbst erhalten kann,
bestehen. "Unsere Staatsbürgerschaft ist unser höchstes Gut und darf nicht leichtfertig vergeben werden. Die Novelle bringt den eigentlichen Sinn, nämlich einen vorangegangenen erfolgreichen Integrationsprozess, ins Zentrum der Vergabe", betont Rädler abschließend. ****

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0006