Energieeffiziente Wohnungen und leistbares Wohnen

LH Wallner und LSth. Rüdisser präsentierten aktuelle Schwerpunkte der Wohnbauförderung

Bregenz (OTS/VLK) - Über die Wohnbauförderung setzt das Land Vorarlberg sowohl in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher als auch ökologischer Hinsicht wichtige Impulse. Ziel der Richtlinienverbesserungen für das laufende Jahr ist es, weiterhin energieeffiziente Wohnungen zu fördern und den Aspekt des leistbaren Wohnens stärker in den Mittelpunkt zu rücken, erklärten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser im Pressefoyer am Dienstag, 30. April 2013.

Der Ländervergleich zeigt, dass Vorarlberg mit einer schlanken und sparsamen Landesverwaltung auskommt und dafür in elementare Aufgabenschwerpunkte wie die Wohnbauförderung überdurchschnittlich investieren kann, betonte Wallner. Bei den Kosten für die Landesverwaltung in Relation zur Bevölkerungszahl liegt Vorarlberg deutlich unter dem Österreich-Schnitt, bei den Ausgaben für die Wohnbauförderung aber ganz klar darüber. Im Jahr 2012 hat das Land Vorarlberg 1.331 Neubauwohnungen und 3.487 Wohnungssanierungen gefördert. Gut 135 Millionen Euro Landgeld wurden dafür als Kredite oder Zuschüsse zugesagt.

Vorarlberg will an den grundsätzlichen Zielen der Wohnbauförderung weiter festhalten, sagte Landeshauptmann Wallner. Maßgeblich dafür werden nicht zuletzt sein, dass es den Ländern in den kommenden Finanzausgleichsverhandlungen mit dem Bund gelingt, die Wohnbauförderung abzusichern.

Landesstatthalter Rüdisser hob den im Konjunkturpaket des Landes festgelegten Förderschwerpunkt im Bereich der Wohnhaussanierung hervor, der "ein Volltreffer" war. Nach der immensen Inanspruchnahme in den Jahren 2009 bis 2011 bewegte sich die Zahl der Sanierungen 2012 wieder auf einem Niveau, "das immer noch durchaus überdurchschnittlich war, aber nicht mehr die Spitze der Jahre davor erreichte".

Da die Zahl der Wohnungssuchenden zunimmt, wird der Neubau von gemeinnützigen Mietwohnungen stark gefördert. 2013 und 2014 sollen von den gemeinnützigen Bauträgern an Stelle der bisher laut Bauprogramm möglichen 330 Mietwohnungen ca. 500 integrative Mietwohnungen pro Jahr errichtet werden. "Zudem gibt es das verstärkte Bemühen, den gemeinnützigen Wohnbau in den ländlichen Raum zu bringen", so Rüdisser.

Zu den Richtlinienverbesserungen 2013: Die Einkommensgrenzen (sowohl im Neubau als auch in der Sanierung) wurden nach oben angepasst, auch die Einkommenstabellen für die Berechnung der Wohnbeihilfe und des Wohnungszuschusses wurden verbessert. Wird ein Wohngebäude von einem privaten Bauträger und einer gemeinnützigen Bauvereinigung gemeinsam errichtet, erhöht sich unter bestimmten Voraussetzungen der Förderungssatz. Weiters sind Gesamtsanierungen von Wohnhäusern künftig auch in zwei Etappen möglich.

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