Frauenberger: "Mama lernt Deutsch" ist Sprache und Empowerment für Migrantinnen

Gemeinsame Sprache und Mehrsprachigkeit fördern

Wien (OTS) - "Sprache ist ein wichtiger Fixpunkt in der Integrationspolitik - sie ist zentral fürs Zusammenleben", unterstrich Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger vor 600 Frauen, die anlässlich der "Mama lernt Deutsch"-Festveranstaltung heute, Dienstag, in den Festsaal des Wiener Rathauses gekommen sind. Sprache alleine, so Frauenberger weiter, sei aber zu wenig. "Bei "Mama lernt Deutsch" geht es nicht nur um Sprachvermittlung, sondern auch um Empowerment für Migrantinnen in Richtung Unabhängigkeit und Selbstständigkeit auch in Auseinandersetzung mit den traditionellen Rollenbildern", erklärt Frauenberger die Idee hinter "Mama lernt Deutsch".

Die Initiative "Mama lernt Deutsch" unterstützt Mütter während ihre Kinder optimal betreut werden. Die Kurse sind kostenlos und damit für alle zugänglich - ein sehr zentraler Aspekt, wie Frauenberger betont, denn es gehe nicht nur darum qualitativ hochwertige Kurse anzubieten, sie müssen darüber hinaus für alle leistbar sein. "Der Erfolg gibt uns Recht. Bereits über 7000 Frauen haben seit dem Schuljahr 2006/2007 an den Kursen teilgenommen", betont die Frauen- und Integrationsstadträtin.

Mehrsprachigkeit und gemeinsame Sprache

Eine gemeinsame Sprache als zentraler Aspekt beim Zusammenleben, stellt Frauenberger während der Veranstaltung außer Frage, gleichzeitig würden in Wien aber 250 Sprachen gesprochen, die jede für sich Respekt und Anerkennung verdiene. Ein Grund, warum die Wiener Integrationspolitik im Jahr 2013 auf die Förderung von Mehrsprachigkeit fokussiert. Frauenberger: "Mehrsprachigkeit ist ein großer Schatz, den es zu heben gilt. Niemand bezweifelt mehr, dass eine gemeinsame Sprache wichtig ist - darüber hinaus ist jede weitere Sprache aber ein enormes Potential für die jeweilige Person und für die Gesellschaft insgesamt." Die Botschaft an alle, die versuchen Sprachen gegeneinander auszuspielen, ist für die Integrationsstadträtin daher klar: "In Wien geht es beim Spracherwerb um kein Entweder-oder, sondern um ein Sowohl-als-auch." (Schluss)bea

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