Jugendarbeitslosigkeit - Regner: Politik und Wirtschaft müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen

Situation in Spanien dramatisch - Risiko wird auf Jugendliche abgewälzt

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner ist derzeit mit einer Delegation des Sozialausschusses in Spanien, auf dem Programm stehen Gespräche mit hochrangingen politischen Vertretern und mit Jugendlichen, um das Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu diskutieren. "In Spanien ist die Situation dramatisch, über 50 Prozent der Jugendlichen sind ohne Job. Anstatt Maßnahmen zu ergreifen, um die Lage für die Arbeitssuchenden zu verbessern, versucht die Regierung, das Risiko auf die Jugendlichen abzuwälzen und will, dass sich mehr junge Menschen selbständig machen. Dabei müssen die Politik und die Wirtschaft die Verantwortung übernehmen, dass Jugendliche Chancen erhalten", sagt Regner am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Ebenso werden die Sozialpartner in Spanien kaum einbezogen, wenn es darum geht, die horrende Arbeitslosigkeit in den Griff zu bekommen. ****

Zur Jugendgarantie merkt die Europaparlamentarierin an, dass diese ein wichtiges Signal sei, dennoch sei sie noch immer nicht verbindlich und nur eine Empfehlung an die Nationalstaaten. "Hier brauchen wir mehr Entschlossenheit, denn mit Absichtserklärungen allein werden wir die Arbeitslosenquote nicht senken können", sagt Regner. Wie erfolgreich eine Jugendgarantie sein kann, zeigt das "Best practice"-Beispiel Österreich, das die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit Europas aufweist. (Schluss) bj/mp

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