FPÖ: Vilimsky: Neues Staatsbürgerschaftgesetz ist Kniefall vor Zuwanderungslobby

Integration muss nachhaltig stattfinden, daher keine Schnellschüsse

Wien (OTS) - Als "Kniefall vor der Zuwanderungslobby" bezeichnet FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky das heute durch den Ministerrat gegangene neue Staatsbürgerschaftsgesetz. "Österreich leidet massiv unter den Folgen der Massenzuwanderung. Anstatt mit einer noch lockereren Vergabe von Staatsbürgerschaften weitere vollendete Tatsachen zu schaffen, wäre es im Gegenzug nötig, die vorhandenen Fristen voll auszuschöpfen und zusätzlich die Integration in der österreichische Gesellschaft streng zu kontrollieren", hält Vilimsky fest. Eine verkürze Frist von sechs Jahren sei für die Beurteilung der Integration zu kurz: "Integration ist ein Prozess, der viele Jahre beansprucht, um nachhaltig zu wirken, Daher sind wir klar gegen Schnellschüsse bei der Staatsbürgerschaftsvergabe."

Auch die im Bereich von Mindestlöhnen angesiedelte Einkommensgrenze mache deutlich, dass es einmal mehr nicht um qualifizierte Zuwanderung gehe, sondern darum, möglichst alle mit der Staatsbürgerschaft zu beglücken. Die österreichische Staatsbürgerschaft, die ein hohes Gut darstelle, werde durch diese Regierung zu einem integrationspolitischen Ausverkaufsprodukt.

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