AKS ad Schulverwaltungsreform: Mut und Wille zur großen Verbesserung fehlen

AKS begrüßt Reformansätze, weitergehende Schritte sind nun fällig!

Wien (OTS) - Die Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) begrüßt die Reform in Sachen Schulverwaltung, kritisiert jedoch gleichzeitig die teilweise halbherzigen Ansätze. "Wir fordern eine klare Zentralisierung der Bildungskompetenzen und damit auch die Abschaffung der Landesschulräte und des Stadtschulrats in Wien", erklärt Tatjana Gabrielli, Bundesvorsitzende der AKS.

Auch mit der Reformierung des Beihilfensystems zeigt sich die Schüler_innenorganisation unzufrieden. "Bei den Beihilfen gibt es wesentlich mehr Veränderungsbedarf als vorgesehen. So sind die Beihilfen nach wie vor an den Notendurchschnitt von Schüler_innen gebunden und dürfen erst ab der 10. Schulstufe beantragt werden", kritisiert Gabrielli. Besonders jene Schüler_innen, die sich neben dem Unterricht keine zusätzliche Nachhilfe leisten können, bräuchten oftmals finanzielle Unterstützung. Zudem beginnen finanzielle Probleme nicht erst ab der 10. Schulstufe: Schon jetzt ist der Kostenaufwand ausschlaggebend für die Schulwahl nach der 8. Schulstufe.

"Das Beihilfensystem sollte ganz klar der sozialen Selektion in Österreich entgegenwirken, das tut es aber bei weitem nicht", so Gabrielli. "Wir fordern ein Beihilfensystem, das jenen zugutekommt, die es am meisten brauchen!", schließt die Schüler_innenvertreterin.

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Tatjana Gabrielli
Bundesvorsitzende der AKS
Tel: 069911408142
Mail: tatjana.gabrielli@aks.at

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