FSG-Meidlinger: Vorrang für die soziale Gerechtigkeit

Wirtschaft ankurbeln und Sozialstaat verbessern

Wien (OTS/FSG) - "Wir müssen der sozialen Gerechtigkeit den Vorrang geben, die Wirtschaft ankurbeln und den Sozialstaat verbessern", fordert FSG-Wien-Vorsitzender, Christian Meidlinger, in seinem Aufruf zum 1. Mai. Der FSG-Wien-Vorsitzende sieht gute Chancen für eine Umsetzung, wenn "die Politik wieder das Heft in die Hand nimmt, Spekulanten, Finanzjongleure sowie Steuerflüchtlinge an die Leine nimmt, sowie Reiche höher besteuert."++++
"Wir dürfen das Auseinanderdriften von Arm und Reich nicht hinnehmen. Daher müssen wir sozialdemokratischen Grundwerten wie sozialer Gerechtigkeit und Solidarität wieder zum Durchbruch verhelfen", so Meidlinger.
Dies gelte auch für die Europäische Union. In Österreich und auch in Wien gelte es, "Verhetzern und ReichenschützerInnen", die Stirn zu bieten. Meidlinger: "Es geht um die Vermögenden, die sich ihrer Verantwortung entziehen, es geht um Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze und nicht um Vernaderung oder Ausländerhetze."
In Österreich konnte dank einer sozialdemokratisch geführten Bundesregierung die Krise vergleichsweise gut gemeistert werden. Meidlinger: "Die Krise ist aber noch lange nicht vorbei. Wir müssen auch in Österreich die Arbeitslosigkeit senken, endlich ein fortschrittliches Bildungssystem aufbauen sowie das Gesundheitssystem zukunftsfähig machen. Ganz sicher geht es nicht darum, Millionäre und Steuerflüchtlinge zu schützen. Es geht auch darum, dass die Menschen eine Arbeit haben, von der sie leben können."
Eine klare Absage erteilt der FSG-Wien-Vorsitzende wiederkehrenden Forderungen nach Privatisierung von staatnahen Betrieben wie beispielsweise der ÖBB, oder öffentlichen Dienstleistungen wie der Wasserversorgung.
Meidlinger: "Mit den Privatisierungen unter Schwarz-Blau haben wir im wahrsten Sinne des Wortes unsere blauen Wunder erlebt. Öffentliche Dienste sind Instrumente des politischen Handelns und in Wien haben wir es damit bereits zum vierten Mal zum Weltmeister bei der Lebensqualität gebracht."
Meidlinger spricht sich weiters für ein Mindesteinkommen von 1.500 Euro brutto in allen Kollektivverträgen aus, befürwortet die 6. Urlaubswoche unabhängig von der Dauer der Betriebszugehörigkeit, mehr Qualität bei der Lehrlingsausbildung und erinnert die privaten Wiener Arbeitgeber, dass sie endlich mehr Lehrlinge ausbilden sollten, statt ständig über einen Fachkräftemangel zu sprechen.

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