MKÖ-Vorsitzender Mernyi weist auf rechtsextremes Umfeld von FPÖ-Klubobmann hin

- "Steinkellner ist Verbindungsbruder von NS-Idol Horst Wessel" - "Kurier" berichtete über Facebook-Freundschaft mit Neonazi

Wien (OTS) - Dass der freiheitliche Klubobmann im oö. Landtag, Günther Steinkellner, Antifaschisten als "Faschisten" beschimpft hat, kommentiert der Vorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) unmissverständlich: "Ein plumper Versuch, vom braunen Sumpf in der FPÖ abzulenken", stellt Willi Mernyi fest. "Steinkellner ist ja selbst betroffen."

Der 'Kurier' berichtete über eine Facebook-Freundschaft des blauen Klubobmanns mit einem - mittlerweile rechtskräftig verurteilten -Neonazi. "Das mag man noch für einen unglücklichen Zufall halten", sagt Mernyi. "Die Mitgliedschaft Steinkellners in der schlagenden Rechtsaußen-Verbindung 'Corps Alemannia' ist aber sicher kein Zufall. Dem 'Corps Alemannia' gehörte auch der SA-Sturmführer Horst Wessel an - DAS Idol der NSDAP. Im Burschenschafterblatt 'Zur Zeit' wurde Steinkellner wegen dieses Verbindungsbruders ausdrücklich gelobt."

Tatsächlich würdigte 'Zur Zeit', das vom FPÖ-Politiker Andreas Mölzer herausgegeben wird, den oberösterreichischen Parteifreund mit folgenden Worten: "Günther Steinkellner ist Mitglied des akademischen Corps Alemannia Wien zu Linz, jener Korporation, bei der in den 20er-Jahren auch der NS-Agitator Horst Wessel, legendär geworden durch das gleichnamige Lied, aktiv war." (Ausgabe 28/2004)

"Offenbar schmückt man sich in diesen Kreisen gern mit alten Nazi-Größen", so Mernyi. "Wird aber die Öffentlichkeit aufmerksam, reagiert die FPÖ mit Leugnen und Aggression. Steinkellner führt das beispielhaft vor und ist als Demokrat völlig unglaubwürdig geworden."

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