ÖVP Wieden zu Bürgerbefragung Trappelgasse: Hohe Wahlbeteiligung und Ergebnis sind doppelter Grund zur Freude

Wien (OTS) - Die Anrainer rund um die Trappelgasse hatten bis 19. April die Möglichkeit, über einen geplanten Umbau des Gehsteigs auf der Seite der geraden Ordnungsnummern abzustimmen. Das Ergebnis liegt nun vor und kann als großer Erfolg der Bürgerbeteiligung bewertet werden. 52,5 % der Anrainer/innen stimmten gegen einen Umbau. "Über 40 Prozent Beteiligung ist mehr, als wir erwartet haben und zeigt, wie wichtig den Menschen kommunale Themen sind", betont die Klubobfrau der ÖVP Wieden, BezR. Helga Riedel.

Die Linie der ÖVP Wieden war von Anfang an klar: Die Entscheidung liegt bei den direkt betroffenen Bürgern und Aufgabe der Politik ist es, sachlich und korrekt zu informieren. Klar ist, dass die derzeitige Situation vor allem für Menschen mit Behinderung ein oftmals unüberwindbares Hindernis darstellt. Stufen und ein nicht unbeträchtliches Gefälle machen den problemlosen Durchgang unmöglich. "Wir sind der Überzeugung, dass die derzeitige Situation in der Trappelgasse keineswegs als optimal angesehen werden kann und dass daher die Politik gefordert ist, Lösungen zu erarbeiten. Klar ist für uns als christlich-soziale Partei auch, dass wir besonders für diejenigen eintreten und da sind, die Hilfe benötigen", erläutert der Klubobfrau-Stellvertreter, BezR. Johannes Pasquali die Position der ÖVP.

Die nun zur Abstimmung gelangte Lösung sah folgendes vor: Auf Seiten der geraden Ordnungsnummern könnte man durch einen Umbau des Gehsteiges die Stufen beseitigen, würde allerdings zumindest sechs Parkplätze verlieren. Das viel größere Damoklesschwert, das über allen etwaigen Umbauplänen allerdings schwebt, ist die baulich nicht zu überwindende Topographie. Das bedeutet, wie uns Planungsexperten mehrfach bestätigten, dass selbst ein Umbau des Gehsteigs das Gefälle nicht merklich verbessern könnte und dieses auch nach baulichen Maßnahmen noch immer nicht der Norm entsprechen würde. Etwa für Rollstuhlfahrer wäre die Trappelgasse auch dann noch ein schwer zu überwindendes Hindernis, wiewohl der Umbau für Fußgänger durchaus Verbesserungen brächte.

Die Bürger/innen haben gesprochen: 52,5 % stimmten gegen den Umbau

"Wir haben die Bürger über alle Vor- und Nachteile informiert und wollten den Menschen kein X für ein U vormachen. Leider haben die Kollegen der Grünen den Anrainern nicht immer reinen Wein eingeschenkt, denn von einer Barrierefreiheit nach erfolgtem Umbau kann leider keine Rede sein", betont Pasquali.

Johannes Pasquali weiter: "Hier nicht nur die halbe Wahrheit auf den Tisch zu legen und bei einem so sensiblen Thema die Bürger nicht zu verunsichern, ist auch eine Frage des politischen Anstandes. Daher freut es uns umso mehr, dass sich die Bewohner der Trappelgasse mit 52,3 Prozent gegen diesen Umbau entschieden haben."

Das Ergebnis ist von allen zu respektieren, auch wenn sich insbesondere die Grünen einen anderen Ausgang gewünscht hätten. "Die ÖVP Wieden wird neue Lösungsvorschläge für die Trappelgasse präsentieren und weiter an vernünftigen Lösungen mitarbeiten", betonen Riedel und Pasquali abschließend.

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