WIFI International unterstützt Albaniens Arbeitsministerium

Einführung einer qualifizierten Fachausbildung nach EU-Standards zur Ausbildung von Schweißern mit WIFI-Hilfe

Wien (OTS/PWK274) - Auf einer vom albanischen Arbeitsministerium, der Nationalen Arbeitsvermittlung und WIFI Albania organisierten Konferenz, abgehalten im Rahmen der Messe "Arbeit und Ausbildung", unterzeichneten WIFI Österreich-Institutsleiter Michael Landertshammer und der albanische Arbeitsminister Spiro Ksera ein Abkommen über die Zusammenarbeit bei der Durchführung von praxisorientierten Weiterbildungsprogrammen für Fachkräfte, insbesondere im Bereich von Schweißausbildungen. Landertshammer:
"Durch die Kooperation soll das Bildungsangebot in Albanien nachhaltig erweitert und internationales Know-how im Bereich der Ausbildung von Fachkräften, vor allem die von der Wirtschaft anerkannten WIFI-Abschlüsse, in Albanien verstärkt angeboten und seitens des albanischen Arbeitsministeriums anerkannt werden."

WIFI Albania stellte bei der Konferenz ein von der Austrian Development Agency (ADA) kofinanziertes Projekt vor, das unter anderem die Ausbildung und Zertifizierung von 400 Schweißern gemäß europäischen Standards innerhalb der nächsten drei Jahre zum Ziel hat. Die Zielgruppe dieses Ausbildungsprogrammes sind Arbeitssuchende, die am Ende des Kurses ein europäisches Schweißzertifikat erhalten sollen, mit dem sie den Anforderungen sowohl des heimischen als auch des EU-Arbeitsmarktes problemlos gerecht werden. Darüber hinaus ist es Ziel des Programms, dass Metall verarbeitende Unternehmen in Albanien sich an europäische Standards annähern. Das Projekt setzt zudem auf den Einsatz moderner mobiler Schweißgeräte, die auch in ländlichen Gebieten eine Ausbildung in Schweißverfahren ermöglichen sollen.

Landertshammer betonte, dass "das WIFI als große europäische Institution im Bereich der Berufsbildung europäische Standards sowie Zertifikate auf internationalem Niveau garantiert. Dieses Projekt ist ein Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Albaniens und intensiviert die Fachausbildung für Tätigkeiten, die in den Ländern der EU gebraucht werden. WIFI hat mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sowie mit dem dualen Ausbildungssystem von Lehrlingen. Dieses ermöglicht einen erfolgreichen Übergang von der Schule in das Berufsleben. Das bestätigt sich durch die Tatsache, dass Österreich bei jungen Menschen die niedrigste Arbeitslosenrate in Europa hat."

Ausbildungsprogramme schaffen Arbeitsplätze
Arbeitsminister Ksera kommentierte das gemeinsame Abkommen mit großer Zuversicht: "Programme zur Förderung von Beschäftigung und Berufsausbildung bringen den Arbeitsmarkt in Bewegung und tragen direkt dazu bei, dass die Beschäftigungsrate zunimmt und die Arbeitslosenrate im Land abnimmt." Ksera betonte, dass man bereits seit Jahren bemüht sei, Albanien nach den Erfordernissen des europäischen Marktes auszurichten. WIFI International spiele bei dieser Umstrukturierung eine wichtige Rolle. (BS)

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