FPÖ: HC Strache: Euro macht den 1. Mai zum "Tag der Arbeitslosigkeit"

Mehr als 6,2 Millionen Süd-EURO-päer ohne Arbeit

Wien (OTS) - "Am Vorabend des 1. Mai präsentiert uns Brüssel Rekord-Arbeitslosenzahlen in den Krisenländern der EU. So sind alleine in Spanien und Griechenland mehr als 6,2 Millionen Menschen ohne Arbeit. Das ist das Ergebnis einer völlig verfehlten Euro-Finanzpolitik", kritisierte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. "Gleichzeitig versuchen uns Rot und Schwarz einzureden, dass eine Abkehr vom Euro Hunderttausende österreichische Arbeitsplätze kosten würde", verurteilte Strache diese dreiste Panikmache der Eurokraten.

"Eine Arbeitslosigkeit in Spanien mit 27,16 Prozent und in Griechenland mit 27,2 Prozent sind wohl der Beweis dafür dass der Euro selbst die Ursache dafür ist", so Strache. Besonders schlimm sei, dass ganze 57 Prozent der unter 25-Jährigen keine Arbeit fänden. Somit zerstöre die EU mit ihrem sinnlosen Festhalten an der Einheitswährung die Zukunft einer ganzen Generation und ziehe die darauffolgende auch noch in den Schuldensumpf, so Strache.

Die immer weiter steigenden Arbeitslosenzahlen in Südeuropa seien eine unmittelbare Folge der Weigerung der Eurokraten, untaugliche Länder aus dem Euro zu entlassen. Dies sei fatal, so Strache, denn so könnten Produktivitätsunterschiede zwischen den Volkswirtschaften nicht über den üblichen Wechselkursmechanismus abgefedert werden. Daher suche sich der so aufgestaute Druck ein anderes Ventil, weil irgendwelche Bürohengste und Theoretiker es ja besser zu wissen glauben. "Dieses Ventil ist die konjunkturelle Entwicklung und mit ihr der Arbeitsmarkt mit seinen Millionen Arbeitslosen", so Strache.

"Die arbeitslosen Griechen und Spanier können sich bei der EU und ihren unfähigen Politikern bedanken, die zwar keine Ahnung haben, ihren Völkern dafür aber, zur Ehre angeblich höherer Ziele, Stagnation und Armut aufbürden. Die Krise ist mitnichten vorbei, sie ist nur eine Stufe weiter gegangen", warnte Strache vor der Beibehaltung des derzeitigen Euro-Kurses.

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