SPÖ stellt neue Kampagne vor: "SPÖ. Die Partei der Arbeit."

Für 42 Prozent der Bevölkerung Thema Arbeit am wichtigsten - SPÖ wird größte Lösungskompetenz zugeschrieben

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Norbert Darabos und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas haben am Montag die neue österreichweite Kampagne "SPÖ. Die Partei der Arbeit." vorgestellt. Im Zentrum der Kampagne steht, so Darabos, das "ureigenste Anliegen der Sozialdemokratie: Arbeit und Arbeitsplätze". In allen Befragungen stufen die Menschen das Thema Arbeit als wichtig ein und verbinden die SPÖ damit. "Der SPÖ wird in diesem Bereich die größte Lösungskompetenz zugeschrieben - und die bieten wir auch", verwies der Bundesgeschäftsführer auf die geringste Zahl an Arbeitslosen in der EU. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas betonte, dass die SPÖ seit über 120 Jahren die Partei der Arbeit sei, und die SPÖ werde dies auch in Zukunft sein. "Die Menschen verlassen sich darauf, dass wir bestehende Arbeitsplätze schützen und neue schaffen." ****

Der Ausspruch von Bruno Kreisky "Jede/r Arbeitslose ist eine/r zuviel" habe nach wie vor Gültigkeit. In manchen Ländern Europas sind mehr als 50 Prozent der Jugendlichen arbeitslos, im Vergleich dazu sind es in Österreich fünf bis sechs Prozent. "Wir werden uns des Themas auch in Zukunft sehr stark annehmen", sagte der Bundesgeschäftsführer und erinnerte an die trotz Hochkonjunktur hohe Arbeitslosigkeit unter Schwarz-Blau. Unter Regierungsbeteiligung der SPÖ sei diese trotz Wirtschafts- und Finanzkrise niedriger. Das Thema Arbeit werde noch an Bedeutung gewinnen und sei "bei uns, speziell bei Arbeitsminister Rudi Hundstorfer, gut aufgehoben". Laut einer Umfrage haben 42 Prozent der Befragten spontan auf die Frage, was ihnen am wichtigsten sei, mit "Arbeit" bzw. "Arbeitsplätze" geantwortet. Im Jahr 2008 haben nur fünf Prozent diese Antwort gegeben. "Wir greifen mit der Kampagne also auf, was die Menschen bewegt: Arbeitsplätze, leistbares Wohnen und Gerechtigkeit."

"Wir stellen bei jeder neuen Maßnahme die Frage, wie sich diese auf Arbeitsplätze auswirkt, z.B. auf den Wohnbau", sagte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. "Arbeitsplätze und Arbeitsmarktpolitik stehen ganz oben auf der Agenda der Sozialdemokratie. Es geht dabei nicht um irgendwelche Jobs, sondern Arbeit, von der man auch leben kann." Österreich habe bereits seit 23 Monaten in Folge die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU und gehöre auch bei der Jugendbeschäftigung zu den besten. "Die SPÖ-geführte Regierung unter Bundeskanzler Werner Faymann zeigt, dass eine gelungene Arbeitsmarkt-und Sozialpolitik auch in Krisenzeiten möglich ist, wenn sie in sozialdemokratischen Händen ist." Nicht umsonst besuchten Politiker anderer Länder Österreich, um sich über das duale Ausbildungssystem und die Ausbildungsgarantie zu informieren. "Entscheidend für Österreich waren die Arbeitsmarkt- und Konjunkturpakete, die aktive, zielgruppenspezifische Arbeitsmarktpolitik und die Ansicht, dass Budgetdisziplin, Wachstum und soziale Ausgewogenheit kein Widerspruch sind."

Die Kampagne läuft mit 1. Mai an und beinhaltet Plakate, Wandzeitungen, Radio- und TV-Spots, Inserate sowie Rolling Boards. Es gibt vier Sujets, unter anderem "Mieten, die man sich leisten kann." Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer erklärte, dass "vor allem die Kernforderung unseres 7-Punkte-Programms für leistbares Wohnen, die Wiedereinführung der Zweckwidmung, Arbeitsplätze schafft. Wenn mehr gebaut wird, gibt es mehr Arbeit. Und durch ein größeres Angebot wird Wohnen leistbarer". Laut Experten hat der Bau von 10.000 Wohnungen einen Beschäftigungseffekt von 40.000 Arbeitsplätzen.

SERVICE: Fotos von der Pressekonferenz stehen unter folgendem Link zur Verfügung:
http://www.flickr.com/photos/sozialdemokratie/sets/72157633377399354/
with/8691069099/

Informationen zur Kampagne, TV-Spots und die Plakat-Sujets zum Download finden Sie unter http://parteiderarbeit.spoe.at/ (Schluss) bj

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