FP-Schuster: Schulsanierungen als finanzieller Todesstoß für Wieden

4. Bezirk am Rande der Insolvenz

Wien (OTS) - Obwohl am 7. März im 4. Bezirk eine Resolution für die Zahlung von Schulgeneralsanierungen aus dem Zentralbudget mit den Stimmen von FPÖ, SPÖ, ÖVP und und Teilen der Grünen beschlossen wurde, haben Rot, Schwarz und Grün einen entsprechenden FPÖ-Antrag im Gemeinderat abgelehnt. Es ist beschämend, dass die rot-grüne Stadtregierung und ÖVP damit Wieden und anderen Bezirken den finanziellen Todesstoß versetzen, sagt der FPÖ-Klubobmann des 4. Bezirks Georg Schuster.

Wieden wird in den kommenden Jahren einen Schuldenstand von über 9 Mio. Euro anhäufen, obwohl das Jahresbudget nur rund 4,2 Mio. Euro beträgt. Die zwei anstehenden Schulgeneralsanierungen werden insgesamt 15 Mio. Euro verschlingen, was für Wieden nach dem 60:40-Schlüssel satte 9 Mio. Euro ausmacht. Wie angesichts dieser horrenden Belastungen künftig etwa Straßen-, Park- und Spielplatzsanierungen oder auch Sport- und Kulturförderungen finanziert werden sollen, weiß keiner, warnt Schuster vor einem finanziellen Kollaps des Bezirks. (Schluss)otni

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