VP Juraczka ad SPÖ: Klassenkampf und Selbstzufriedenheit bringen Wien nicht nach vorne

Wien (OTS) - "Pompöse Inszenierung, viel geredet, wenig gesagt! Wenn Michael Häupl nach 20 Jahren als Vorsitzender jetzt unmittelbar nach dem Parteitag die großen Fragen wie leistbares Wohnen angehen will, dann ist das wenig glaubwürdig. Der heute wieder einmal präsentierte Wiener Weg der SPÖ aus Klassenkampf und Selbstzufriedenheit wird den Standort definitiv nicht nach vorne bringen", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien StR Manfred Juraczka in einer Reaktion auf die Rede des Bürgermeisters am SP-Landesparteitag.

Manfred Juraczka: "Vor allem die Selbstzufriedenheit ist durch die Fundamentaldaten alles andere als gerechtfertigt. Wien hat ein explodierendes Budgetdefizit trotz einer noch nie dagewesenen Gebührenlawine, was bestätigt, dass man einnahmenseitig kein Budget sanieren kann. Selbst das unverdächtige WIFO konstatiert, dass Wien innerhalb der europäischen Städte weder die Rolle eines Wachstums-noch eines Beschäftigungsmotors einnehmen kann. Innerhalb Österreichs sind die Wachstumsraten unterdurchschnittlich, dafür weist Wien die höchste Arbeitslosenrate aller Bundesländer auf. Und sogar beim angeblichen sozialdemokratischen Kernthema Wohnen ist Wien laut jüngsten Daten Schlusslicht bei den Baubewilligungen. Kein Grund zum Jubeln, im Gegenteil!"

"Während Rot-Grün für die SPÖ anfangs noch den Abenteuercharakter des ersten Pfingstlagers mit den Roten Falken versprühte, reduziert es sich mittlerweile auf den herben Charme einer Werbefahrt mit Heizdeckenverkauf. Bürgermeister Michael Häupl sitzt mangels Alternativen fest im Sattel, aber selbst ihm ist wohl nicht verborgen geblieben, dass der Crash-Kurs der Grünen Wien und der SPÖ schadet. Spätestens nach der sich abzeichnenden Wahlniederlage bei den Nationalratswahlen im Herbst werden daher die Stimmen innerhalb der SPÖ lauter werden, die Koalition ehebaldigst zu beenden", so Juraczka abschließend.

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