BZÖ-Bucher: "Steuern runter - deutliche Reduktion statt kalter Progression"

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher forderte heute im Rahmen seiner Begründung des Dringlichen Antrags ÖVP-Finanzministerin Fekter auf, endlich den Bürgern die 500 Millionen Euro zurückzugeben, die sie aufgrund der kalten Progression ungerechtfertigt abkassiert. Kalte Progression bedeutet, dass wenn jemand mehr verdient und in die nächste Steuerklasse fällt, dadurch netto weniger herausbekommt. Dies betreffe in erster Linie den Mittelstand und die Familien. "Das ist die kalte Familienpolitik der ÖVP. Das BZÖ kämpft gegen dieses unfaire Steuersystem und will den Familien helfen", betonte Bucher.

Bucher präsentierte ein Beispiel für die kalte Progression: "Ein Pensionist, der 1050 Euro brutto erhält, zahlt keine Lohnsteuer. Wenn er 1050,10 Euro bekommt, muss er 82,38 Euro Lohnsteuer zahlen. Und dann hat Fekter nicht einmal den Mut zu sagen, dass dieses Steuergeld nach Griechenland, Zypern und in die Banken fließt. Das BZÖ sagt:
Geben Sie den Österreichern ihr hart verdientes Steuergeld zurück."

Österreich sei ein Nationalpark Hohe Steuern, ein Höchststeuerland. "Während die Besserverdienenden ungeschoren davon kommt, werden die Klein- und Mittelverdiener massiv belastet. Wo ist hier die Solidarität, von der die SPÖ immer redet?", so der BZÖ-Chef.

"Die rot-schwarze Bundesregierung soll diese Fehlstellung im Steuersystem namens kalte Progression beheben und den Menschen 500 Millionen Euro zurückgeben. Nur ein faires und verlässliches Steuermodell - wie die vom BZÖ geforderte Fair Tax - bereinigt diese Ungerechtigkeiten. Fekter soll nicht immer nur nachdenken und versprechen, sondern endlich handeln", betonte Bucher.

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