FPÖ-Gradauer: Zypernhilfe - Unser Geld für unsere Leut

Nach der Entwertung der Sparguthaben durch die hohe Inflation droht uns die Enteignung durch den Staat

Wien (OTS) - Die Rettung Zyperns durch den ESM würde Österreich ca. 300 Mio. Euro kosten, die in Österreich dringend gebraucht würden, mahnte heute abermals der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer. "Der neue Kindergarten der Gemeinde Kirchberg-Thening kostet zwei Mio. Euro. Mit dem Geld für die Zypernhilfe könnten in Österreich 150 Kindergärten gebaut werden. Unsers Geld für unsere Leut", fordert Gradauer.

"Genau wie in Griechenland, wird auch dieses Geld in Zypern irgendwo versickern und für Österreich verloren sein. Wie soll Zypern mit einem BIP von 17 Mrd. Euro jemals diese neun Mrd. Rettungsgeld aus dem ESM zurück zahlen. Nach zahlreichen gescheiterten Sanierungsversuchen ist der Euro kein Langzeitprojekt mehr. In Europa ist ein grundlegender Wandel in Sicht. Mittlerweile hat auch Deutschland einen Plan B. Ich hoffe, unsere Regierung und Finanzministerin Fekter haben auch einen Plan B für einen Euro Ausstieg", so Gradauer.

"Das bisherige Krisenmanagement der EU war ein Totalversagen. Zypern und Griechenland hätten nie im Euro Raum aufgenommen werden dürfen. Es war bekannt, dass Zypern ein Wurmfortsatz Griechenlands und eine Steueroase mit 40.000 Briefkastenfirmen ist. Als Geldwaschmaschine für russische Oligarchen hortet Zypern 30 Mrd. Euro in russischen Depots. Der Schuldenschnitt für Griechenland brachte Zyperns Banken in gewaltige Schieflage", so Gradauer. Was dann folgte, sei ein Banküberfall und Raub der Spargelder durch Zypern gewesen. Die EU und auch unsere Finanzministerin ließen dies zu. "Das beweist, es war ein Probegalopp. Das könnte uns auch blühen. Nach der Entwertung der Sparguthaben durch die hohe Inflation droht uns die Enteignung durch den Staat", befürchtet Gradauer.

Ein weiteres Beispiel für die missglückte EU Politik sei TAFTA, zeigte Gradauer weiter auf. "Der gemeinsame Binnenmarkt mit den USA ist der nächste Schlag gegen die Europäer, den wir uns nicht gefallen lassen dürfen", fordert Gradauer Brüssel zum Widerstand auf. "Amerikas gentechnisch veränderte Produkte, mit umweltschädlichen Chemikalien verseuchtes und mit Wachstumshormonen erzeugtes Rindfleisch wollen wir auf unseren Tellern nicht. Wo Amerikaner Appetit bekommen wird den Europäern schlecht! Wir müssen verhindern, dass amerikanische Großkonzerne mit ihrem "Fraß" unsere bäuerlichen Kleinbetriebe verdrängen", so Gradauer abschließend.

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