AK Wien erhöht Bildungsgutschein für die Weiterbildung der AK Mitglieder

Ab nächstem Jahr 120 statt bisher 100 Euro pro Jahr - für Eltern in Karenz und das Nachholen von Lehrabschlüssen 170 statt bisher 150 Euro

Wien (OTS/AK) - Die Wiener ArbeitnehmerInnen können ab 2014 mit noch stärkerer Unterstützung der Arbeiterkammer rechnen, wenn sie sich persönlich weiterbilden. Der Bildungsgutschein für Mitglieder der AK Wien wird von derzeit 100 auf 120 Euro pro Jahr erhöht, für Eltern in Karenz und beim Nachholen von Lehrabschlüssen erhöht die AK Wien den Bildungsgutschein von 150 auf 170 Euro. Das beschloss heute der Vorstand der AK Wien mit den Stimmen aller Fraktionen. AK Präsident Rudi Kaske: "Weiterbildung ist den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wichtig. Bildung ist der Schlüssel, damit sie im Arbeitsleben bestehen können. Mit dem Bildungsgutschein leisten wir unseren Beitrag, damit alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Chance auf Weiterbildung haben."

Eingeführt wurde der AK Wien Bildungsgutschein im Jahr 2002. Seither wurde er von den Wiener ArbeitnehmerInnen 120.000 Mal angefordert, um die Chancen auf ihr Vorwärtskommen im Beruf zu verbessern. Eingelöst werden kann der Bildungsgutschein beim bfi Wien und bei weiteren Wiener Kursanbietern wie etwa den Volkshochschulen. Er gilt insbesondere für Kurse in EDV, Sprachen, Bausteinen beruflicher Weiterbildung und zum Nachholen von Abschlüssen.

Mit ihrem Angebot entspricht die AK Wien den Wünschen der ArbeitnehmerInnen. Drei Viertel sagen: Weiterbildung ist wichtig für mein Vorwärtskommen im Beruf. Aber nur ein Drittel wird bei der Weiterbildung vom Betrieb unterstützt. Durch das maßgeschneiderte Kursangebot hilft die AK Wien vor allem jenen ArbeitnehmerInnen, denen die Firma keine Weiterbildung zahlt. Überdies finden die Kurse zu Zeiten statt, die auch zu den Arbeitszeiten von PendlerInnen oder NachtarbeiterInnen passen. Bei Kursen für Eltern in Karenz wird auch gratis Kinderbetreuung angeboten.

"Mit der Erhöhung des Bildungsgutscheins tragen wir dem wachsenden Bedarf unserer Mitglieder nach Weiterbildung Rechnung", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Wir leisten unseren Beitrag, aber es muss insgesamt mehr für Weiterbildung getan werden." Die AK fordert, dass zusätzlich zum Nachholen von Basisbildung und des Pflichtschulabschlusses auch das Nachholen von Lehrabschlüssen und die Berufsreifeprüfung kostenlos werden. Sie setzt sich auch für einen gesetzlichen Anspruch auf jährlich eine Woche Weiterbildung in der Arbeitszeit ein.

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