VP-Juraczka ad Wohnbau: Rot-Grüner Handlungsbedarf mehr als offensichtlich

Wien (OTS) - "Laut einer aktuellen Wifo Studie wurden in Wien im Jahr 2011 nur 3,4 neue Wohnungen je 1000 Einwohner bewilligt, die Bundeshauptstadt ist damit Schlusslicht unter allen Bundesländern. Nach explodierendem Schuldenstand, niedrigem Wachstum und hoher Arbeitslosigkeit ein weiteres Indiz, dass doch nicht alles so rund läuft wie es uns die rot-grüne Stadtregierung weismachen möchte", so der Landesparteiobmann der ÖVP Wien Manfred Juraczka in einer knappen Stellungnahme

Manfred Juraczka: "Dass bei einem knappen Angebot und einer gleichzeitig steigenden Nachfrage nach städtischem Wohnraum die Preise steigen, ist wohl für jeden einsichtig, der das 1x1 der Marktwirtschaft beherrscht. Während sich die SPÖ zu diversen Anlässen wieder einmal selber feiert und sich die Grünen bei ihrer Landesversammlung selber Mut zusprechen warten Wohnungssuchende auf Antworten und konkrete Lösungen. Es ist für eine Jungfamilie, die nach leistbarem Wohnraum in Wien sucht, völlig unerheblich ob der Wohnbaustadtrat der SPÖ oder die Flächenwidmungsstadträtin der Grünen schuld an der Misere ist."

"Anstatt wechselseitigem Schulterklopfen und interner Nabelbeschau erwarte ich mir von den Parallel-Parteitagen von SPÖ und den Grünen am kommenden Samstag einen Startschuss für eine dringend notwendige Wohnbauoffensive in Wien. Durch eine Mietzinsobergrenze, wie von den Grünen immer wieder ventiliert, erreiche ich auf jeden Fall das genaue Gegenteil nämlich eine weitere Verknappung des Angebots", so Juraczka weiter.

"Gerade aber weil wir einen Mangel an leistbarem Wohnraum in Wien haben, werden wir bei der Frage der sozialen Gerechtigkeit nicht lockerlassen. Wird insbesondere die SPÖ am Samstag und vermutlich auch am kommenden 1. Mai nur davon reden, oder wird sie auch endlich danach handeln? Ein Sozialsystem ist nur dann fair und finanzierbar, wenn die soziale Treffsicherheit sichergestellt ist! Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Sozialwohnungen den sozial Bedürftigen zur Verfügung gestellt werden sollen, nicht wie in Wien den sozialdemokratisch Bedürftigen", so Juraczka abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
presse@oevp-wien.at
http://www.oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVW0001