Köstinger zu EU-USA-Abkommen: Lösungsansätze im Agrarbereich gefordert

Außenhandelsausschuss des EU-Parlament definiert Prioritäten für Verhandlungen des EU-USA-Handelsabkommen

Brüssel, 25. April 2013 (OTS) "In den USA und der EU
herrschen unterschiedliche Ansichten zur Verwendung von genveränderten Organismen oder hormonbehandeltem Fleisch. Vor
allem in den sensiblen Fragen des Agrarbereichs gilt es,
akzeptable Lösungen zu finden", so Elisabeth Köstinger,
Agrar- und Außenhandelssprecherin der ÖVP im EU-Parlament. Der Ausschuss für Internationalen Handel beschloss heute eine Prioritätenliste für die Verhandlungen des Handels- und Investitionsabkommens (TTIP) zwischen der EU und den USA. ****

"Ich begrüße ein Zusammenrücken der beiden Handelspartner. Ein positiver Abschluss würde die EU und die USA zum größten Freihandelsraum der Welt machen. Das Parlament hat eine klare Forderungsliste, die es in dem Abkommen integriert wissen
will", so die ÖVP-Abgeordnete. Köstingers Änderungsanträge zu den Agrar- und Gesundheitsfragen fanden eine Mehrheit und
wurden in die Resolution aufgenommen. "Rat und Kommission sind gefordert, diesen Bereichen besondere Aufmerksamkeit zu
schenken", so Köstinger.

Im Februar dieses Jahres einigten sich Vertreter der EU
und der USA, Verhandlungen zu einem transatlantischen Handel-
und Investitionsabkommen aufzunehmen. Das im Juni erwartete Verhandlungsmandat des Rates ermächtigt die Kommission die Verhandlungen zu starten. Das Europäische Parlament muss dem ausverhandelten Abkommen zustimmen, damit es in Kraft treten
kann.

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