Diakonie begrüßt Vorschläge für Neuregelungen beim Zivildienst

Anrechnung des Freiwilligen Sozialen Jahres als Zivildienst ist große Bereicherung

Wien (OTS) - Die Diakonie begrüßt die Verbesserungen im Vorschlag für die Neuregelungen beim Zivildienst, der heute in Begutachtung geht. "Insbesondere ist es erfreulich, dass der Einsatz im Freiwilligen Sozialjahr zukünftig auch als Zivildienst angerechnet werden kann", zeigt sich Diakonie Direktor Michael Chalupka erfreut. Die Diakonie bietet seit mehr als 50 Jahren ein Freiwilliges Sozialjahr der Diakonie an.

"Die Anrechenbarkeit ist ein guter Anreiz, insbesondere für junge Männer, die bisher diese Möglichkeiten weniger genutzt haben", betont Chalupka.

Wesentlich wird jetzt aber sein, die Bedingungen unter denen ein Freiwilliges Sozialjahr geleistet werden kann, sowohl für die Trägerorganisationen, als auch für die jungen Menschen, die freiwillig tätig werden wollen, zu verbessern.

Weiters soll der Entwurf für die Zivildienstreform einen neuen Ausbildungsbeitrag für Zivildienstleistende, die in der Sozialbetreuung tätig sind, beinhalten. Damit wird analog zu den Rettungsdiensten die Qualifizierung junger Menschen auch in Betreuungsberufen innerhalb des Zivildienstes gefördert.

Dieser Ausbildungsbeitrag hilft jungen Menschen, Grundqualifizierungen zu erwerben, die ihren Berufseinstieg erleichtern.

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