ARGE Lehrer/innen: Gesprächsverweigerung hat noch nie zu einem guten Ergebnis geführt

Lehrergewerkschaften fordern ein modernes, leistungsorientiertes Dienstrecht

Wien (OTS) - Sehr enttäuscht zeigt sich der Vorsitzende der ARGE Lehrer/innen Paul Kimberger über die gestrige Verhandlungsrunde. "Die Vertreter aller Lehrergewerkschaften waren gekommen, um konstruktive Gespräche zu führen. BM Heinisch-Hosek war dazu leider nicht bereit." Kimberger findet es "sehr bedauerlich", dass die Dienstgeberseite nun wieder ungenutzt Zeit verstreichen lässt. "Es ist äußerst befremdlich, dass aufgrund der persönlichen Befindlichkeiten einer Ministerin die Chance auf ein gutes Ergebnis noch in dieser Legislaturperiode dramatisch reduziert wird."

Die Lehrergewerkschaften fordern seit Jahren ein modernes, leistungsorientiertes Dienstrecht. Nur eine von fünf zentralen Forderungen, die masterwertige Ausbildung aller zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer, scheint erfüllt zu werden. Offen sind weiterhin folgende Punkte:

  • Klare Aufgabenbeschreibung aufbauend auf einer Arbeitszeitstudie
  • Ausreichend Unterstützung durch international vergleichbare Support-Systeme
  • Faire Bezahlung, die den wichtigen Aufgaben der Lehrer entspricht
  • Weniger Belastung durch Verwaltung und Bürokratie

"Die Gewerkschaft ist an einem positiven Abschluss der Verhandlungen interessiert. Für eine Einigung ist aber der Dialog notwendig. Gesprächsverweigerung hat noch nie zu einem guten Ergebnis geführt", stellt Kimberger fest.

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Paul Kimberger, Vorsitzender der ARGE Lehrer/innen
0664/54 44 295

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