Klikovits: Reform attraktiviert Zivildienst

Einsatz nach Qualifikation und Anrechnung der Dienste für die spätere Ausbildung als wichtigste Neuerung – Freiwilliges Soziales Jahr für Frauen verbessert

Wien, 25. April 2013 (ÖVP-PK) "Mit der Reform des Zivildienstes gelingt eine deutliche Attraktivierung für alle Zivildiener", sagt ÖVP-Wehrsprecher und Landesobmann des burgenländischen Hilfswerks Oswald Klikovits zur heute von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner vorgestellten Zivildienstgesetz-Novelle. Diese wurde mit dem Innenministerium, dem Sozialministerium und dem Verteidigungsministerium in Zusammenarbeit mit den Ländern und den Zivildienst-Einrichtungen erarbeitet und soll mit 1. Oktober 2013
in Kraft treten. Ab Herbst profitieren die Zivildiener von den Neuerungen, so Klikovits: "Die Zivildiener sollen entsprechend
ihrer Qualifikationen eingesetzt werden, wenn eine Berufsbefähigung vorliegt. Ein Koch kann in diversen Einrichtungen in Küchen, etwa bei Essen auf Rädern, seinen Zivildienst leisten. Das wird für den Zivildiener und die Einrichtung einen deutlichen Mehrwert bringen." Die erworbenen Fähigkeiten sollen für Zivildiener für spätere Ausbildungen anrechenbar und damit auch verwertbar sein. "Dazu wird ein Dienstzeugnis mit Kompetenzbilanz erarbeitet, das in allen Zivildienst-Einrichtungen einheitlich verwendet wird. Dies besteht aus einer Bestätigung der Absolvierung des Zivildienstes sowie einer Bestätigung über die erworbenen Fähigkeiten, Ausbildungen und den geleisteten Tätigkeiten", betont Klikovits, der auch die Evaluierung der Zivildienst-Einrichtungen durch die Zivildiener positiv hervorhebt: "Dadurch wird die Transparenz im Zivildienst erhöht und der Wettbewerb zwischen den Einrichtungen angekurbelt." ****

Auch das Freiwillige Soziale Jahr wird attraktiviert. Dazu der Wehrsprecher: "Der Rettungsdienst wird in das Freiwillige Soziale Jahr aufgenommen. Damit wird es für Frauen attraktiver und dem Zivildienst gleichgestellt. Für den Rettungsdienst bedeutet dies ein Plus an Freiwilligen." Zusätzlich wird Zivildienern die Möglichkeit einer Studien- und Berufsberatung gegeben. "Ausgebildete Trainer sollen die Zivildiener beraten, ähnlich, wie es beim Bundesheer bereits der Fall ist. Das passiert in enger Abstimmung mit den AMS-Stellen in Österreich", so Klikovits, der abschließend klarstellt: "Mit der Reform des Zivildienstes setzen wir den Volkswillen der Heeres-Volksabstimmung im Jänner um. Das bringt einen attraktiveren Dienst für alle Zivildiener."

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