Lebenshilfe begrüßt geplante Änderungen im Zivildienst

Zivildienst gewinnt an Attraktivität

Wien (OTS) - "Der Zivildienst wird sowohl für Einrichtungen der Behindertenhilfe als auch für die Zivildiener attraktiver", erklärt Lebenshilfe-Generalsekretär Albert Brandstätter nach der heutigen Vorstellung des Begutachtungsentwurfes. Die von Innen- und Sozialministerium gemeinsam erarbeiteten und vorgestellten Änderungen zur Verbesserung des Zivildienstes finden bei der Lebenshilfe weitgehende Zustimmung.

"Die Finanzierung von optionalen Ausbildungen bis zu 70%, der qualifizierte Einsatz von Zivildienstleistenden sowie berufsvorbereitende Maßnahmen und Kompetenzbilanzen sind sehr positive Weiterentwicklungen", meint Brandstätter. Es werde nun seitens der Einrichtungen nötig sein, gemeinsam mit den staatlich anerkannten Ausbildungsstätten modularisierte Ausbildungen zu entwickeln beziehungsweise bestehende Lehrgänge an die Erfordernisse des Zivildienstes anzupassen.

Die Öffnung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) für die Rettungsdienste und die geplante Anrechnung des FSJ nach 12 Monaten für den Zivildienst sind weitere wichtige Schritte zur größeren Anerkennung dieser wichtigen Freiwilligentätigkeit im Sozialsektor. "Umso mehr wäre es in Zukunft wünschenswert, dass auch das Freiwillige Soziale Jahr seitens des Bundes finanziell besser unterstützt würde", schließt Brandstätter.

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